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  #1 (permalink)  
Alt 23-08-2004, 19:16
Benutzerbild von Gogolo
Optikficker
 
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Standard Münchner Huren in der Krise

Der FOCUS berichtet in seiner heutigen Online-Ausgabe

Die Geschäfte im Rotlichtviertel gehen schlecht

| 23.08.04 |
Ebbe im Portmonee der Kunden und das neue Prostitutionsgesetz treiben selbst Besitzer von Luxusbordellen in die Pleite.


„Bei uns ist tote Hose", klagt Tim, der Freund der Besitzerin des Münchner Clubs „Tiffany", im FOCUS. „Wir müssen schließen, weil wir pleite sind.“ Am 27. Juli habe das Etablissement Insolvenzantrag gestellt.

Auch vier weitere Sex-Clubs in der bayerischen Landeshauptstadt wurden durch die lahme Konjunktur in den Ruin getrieben, darunter der wohl luxuriöseste Deutschlands, das „Salambo“. Ein anderer Bordellbetreiber, der seinen Namen nicht nennen wollte, sagte zu FOCUS: „Ich musste im Monat 18 000 Euro Miete zahlen, habe aber nur höchstens 7000 Euro eingenommen. Da musste ich dichtmachen.“

Daniela, 25 und seit sechs Jahren im Geschäft, spürt, woran das Geschäft krankt: „Die Stammkundschaft bleibt weg, weil die Männer sparen müssen.“ Heute verdiene sie in manchen Monaten gerade mal 3000 Euro, früher sei es das Fünf- bis Sechsfache gewesen.

Einen weiteren Grund für das Bordellsterben sieht der Besitzer der „Villa Godiva“ in München, Ralph Wieck, im neuen Prostitutionsgesetz, das vor vier Jahren in Kraft trat. Prostituierte sollen demnach Lohnsteuern und Sozialabgaben zahlen, was sie aber in der Praxis häufig nicht tun.

Dann kassiert das Finanzamt beim Bordell ab, obwohl die Damen dort nicht angestellt sind, sondern nur in „arbeitnehmerähnlichen Verhältnissen“ arbeiten. Eine bürokratische Absurdität, denn eine Festanstellung mit Arbeitsvertrag darf ein Puff-Betreiber den Liebesdienerinnen gar nicht anbieten. „Wären die Mädchen bei mir angestellt, käme der Staatsanwalt und würde mir ausbeuterische Zuhälterei vorwerfen", empört sich Wieck.

Nun hofft er auf einen Aufschwung durch das nahende Oktoberfest: „Wenigstens die Touristen haben noch Geld im Säckel.“


Aanmerkung Gogolo:

Das kommt davon, wenn man zu hohe Preise verlangt!


Habe die Ehre

Gogolo
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  #2 (permalink)  
Alt 23-08-2004, 19:24
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Naja, was ich so über die Preise und den Service in Muc. gehört habe wundert mich das nicht.

likker
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  #3 (permalink)  
Alt 24-08-2004, 07:50
Benutzerbild von MIURA
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Standard Geschäfte

Hy Jungs,

Der Geldsäckel der Clubbetreiber wird in Zukunft noch viel leerer, wenn die Ausbildungsplatzabgabe eingeführt werden sollte.

Gruß von Miura, der sich schon mal auf die Lehrlinge freut.
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  #4 (permalink)  
Alt 24-08-2004, 07:57
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Standard Re: Münchner Huren in der Krise

Zitat:
Heute verdiene sie in manchen Monaten gerade mal 3000 Euro, früher sei es das Fünf- bis Sechsfache gewesen.
Mir kommen die Tränen.

Ich kann mir vorstellen, dass die Tarife, die zu einem solchen Einkommen erforderlich sind, nicht mehr so oft gezahlt werden können. Andererseits staune ich, wie oft diese Tarife offenbar doch noch gezahlt werden.

Hobbit
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  #5 (permalink)  
Alt 24-08-2004, 10:08
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"Nur" noch 3000 EUR im Monat??.
Mancher Kunde hat soviel wahrscheinlich nicht in 3 Monaten.
Man weiß nicht ob man lachen oder weinen soll.

Frankenking
__________________
Warum im Himmel dienen, wenn man in der Hölle herrschen kann?
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  #6 (permalink)  
Alt 24-08-2004, 16:11
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Tja, dann müssen die wohl mal mit den Preisen runter. ist schon exotisch, wenn ich lese, was in M.verlangt wird. Marktwirtschaft...
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  #7 (permalink)  
Alt 24-08-2004, 22:34
Benutzerbild von XXXer
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die Hoffnung, die zu letzt stirbt: in München setzt mal ein gesundes Preis-Leistungsverhältnis ein


XXXer, der aber daran nicht glaubt
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  #8 (permalink)  
Alt 25-08-2004, 21:03
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Zitat:
Original geschrieben von XXXer
die Hoffnung, die zu letzt stirbt: in München setzt mal ein gesundes Preis-Leistungsverhältnis ein


XXXer, der aber daran nicht glaubt

Ich würde sagen da schneit es eher in der Hölle...

likker
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  #9 (permalink)  
Alt 25-08-2004, 21:38
Benutzerbild von Herr Rauscher
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Warum ist es denn in München so teuer???

War selber nur 1 mal in München hab deswegen auch keine ahnung über Preise!

Verdient ihr in München mehr als wir in Hessen???

Oder ist das so ein Schicki-Micki Niveau kann doch net sein in FFm is die Bankenszene und trotzdem kann man dort billig ficken in München aber wohl net kein Wunder das dort ne krise ist!!!

Ich wünsch euch auf jedenfall billigere Preise!!!


Herr Rauscher
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  #10 (permalink)  
Alt 26-08-2004, 00:10
Benutzerbild von Champion Lover
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Vermutlich ist ein Teil wirklich den Münchner lokalen Verhältnissen zuzuschreiben (Hohe Preise).

Ohne jetzt polemisieren zu wollen, wird aber auch einer der handwerklichen Fehler von Rot-Grün eine rolle gespielt haben:
Grundsärtlich finde ich den Wunsch, Prostiution aus der Schmuddelecke zu holen und zu einer ganz normalen Beschäftigung zu machen in Ordnung (Logisch!).

Die Steuern aber von den Wirtschaftern zu erheben ist Bockmist, weil Prosituierte nun mal der Inbegriff der Freiberuflerin sind.

Wenn die rotgrünen jetzt aber das damit verbundene "Austrocknen" der Szene billigend in kauf nehmen, kann ich denen nur sagen: Dann gibts halt mehr Wohnungs- und Escort-Prostitution, die vermutlich schlechter zu kontrollieren ist.

Mal abgesehen davon denke ich aber, dass die aktuell "begeisternde" wirtschaftliche Lage tatsächlich gut reinhaut.
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  #11 (permalink)  
Alt 26-08-2004, 21:56
Benutzerbild von XXXer
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Zitat:
Original geschrieben von Herr Rauscher
Warum ist es denn in München so teuer???

War selber nur 1 mal in München hab deswegen auch keine ahnung über Preise!

Verdient ihr in München mehr als wir in Hessen???

Oder ist das so ein Schicki-Micki Niveau kann doch net sein in FFm is die Bankenszene und trotzdem kann man dort billig ficken in München aber wohl net kein Wunder das dort ne krise ist!!!

Ich wünsch euch auf jedenfall billigere Preise!!!


Herr Rauscher
In FFM ist die ganze Rotlichtszene anders. Und das Angebot ist mit Laufhäusern, FKK-Clubs und was weiss ich wieviel Escortagenturen auch ganz anders als in München. Da gibts zu 70 % Wohnungspuffs, der Rest besteht aus Abzockadressen (Hansastrasse! mer sag I ned) und ultrateuren Escorts


XXXer, der in München nicht mehr ficken geht
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  #12 (permalink)  
Alt 27-08-2004, 14:39
mr_drlove
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Ich glaube auch ein wichtiger Grund für die hohen Fickpreise in Muc sind die von der Polizei klein gehaltene und schwer kontrollierte Drogen Szene.
Den da wo Junkies sind werden auch die Preise von Huren gedrückt. Denn die Junkies bieten sich eher mal günstig an, um zu ihrem nächsten Schuß zu kommen.
In Muc kenne ich praktisch keinen Junkie Strich, sonst jemand?!

ciao
mr_drlove
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  #13 (permalink)  
Alt 27-08-2004, 15:58
Benutzerbild von MIURA
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Beiträge: 161
Standard

In München sind die Junkies eher als Koks-Schnupfer in den oberen Kreisen zu finden. Und die Schickeria die sich auch zudem oft bei den Damen einfindet zahlt die hohen Preise.

Gruß von Miura, der die schick-schick-Schickeria in München mit Ihrem Gehabe zum findet.
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  #14 (permalink)  
Alt 01-09-2004, 12:09
venture
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Standard Teures München....

Tja, da kann ich meinen Vorschreibern nur zustimmen...

Ich war drei Jahre lang in Frankfurt - man was ging es mir da gut. Mal eben schnell in der Mittagspause oder Abends ins LH. Klar, gab auch den ein oder anderen Reinfall, aber bei wesentlich günstigeren Einstiegspreisen war das ja zu verschmerzen. Hier in München ist das ungleich schwieriger, erst telefonieren, Termin vereinbaren, durch die halbe Stadt gurken...usw. Und über die Preise brauchen wir ja nicht zu sprechen. Aber was soll's das Hobby will ja auch hier gepflegt sein. (Gott sei Dank gibt's das Forum!)

Am Freitag bin ich in Frankfurt! Good old times. Hoffentlich finde ich dann Zeit für den ein oder anderen Besuch in der BG.

Grüße,
Venture
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  #15 (permalink)  
Alt 13-10-2004, 13:17
Registered User
 
Registriert seit: Feb 2004
Beiträge: 183
Standard Wiesn Flopp

Beobachtungen zu schlechten Geschäften kann ich nur bestätigen.

Sowohl zur Oktoberfestzeit, als auch danach hab ich das Thema bei meinen Besuchen angesprochen und hab damit echt wunde Punkte bei den Mädels getroffen.

Bei 2 Besuchen im Vitalia hatte ich schon Angst, der Laden hätte geschlossen, weil kein Auto davor und ausser mir kein Kunde drin war.

Dementsprechend war die Laune der Mädels auch nicht immer so doll.

Auch von anderen Locations hört man ähnliches.

Aaaber:
Deshalb scheinen weder die Preise runterzugehen, noch sich die Serviceleistung zu verbessern.
Ich warte immer noch darauf, dass mal eine sagt, ich solle mal 20 Euro weniger zahlen und dafür öfter mal vorbeikommen oder sowas.

Ich persönlich denke, der Markt wirds schon richten - auch in München.
Irgendwann werden bei klugen Mädels die Preise nachlassen - erst heimlich, aber dann unheimlich.

Smooth Operator
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  #16 (permalink)  
Alt 13-10-2004, 14:53
Benutzerbild von Kletschmingo
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Beiträge: 617
Standard

Zitat:
Original geschrieben von Herr Rauscher
Oder ist das so ein Schicki-Micki Niveau kann doch net sein in FFm is die Bankenszene und trotzdem kann man dort billig ficken in München aber wohl net kein Wunder das dort ne krise ist!!!
Zitat:
Original geschrieben von mr_drlove
Ich glaube auch ein wichtiger Grund für die hohen Fickpreise in Muc sind die von der Polizei klein gehaltene und schwer kontrollierte Drogen Szene.
Den da wo Junkies sind werden auch die Preise von Huren gedrückt. Denn die Junkies bieten sich eher mal günstig an, um zu ihrem nächsten Schuß zu kommen.
So einfach sind die Verknüpfungen wohl nicht. Die Preise hängen nicht vom Reichtum einer Stadt und nicht von den Lebenshaltungskosten ab. Dass Frankfurt trotz Banken die mit Abstand billigsten Hurenpreise der Republik hat, ist bekannt. Saarbrücken z.B. hat für eine 200.000-Stadt vermutlich die niedrigsten Lebenshaltungskosten im Westen, trotzdem sind die Hurenkosten etwa doppelt so hoch wie in FFM. In München sind sie 4-6 Mal so hoch.

Ob die Preise direkt was mit der Drogenszene zu tun haben, wage ich zu bezweifeln. Schließlich fristet die Drogenprostitution auch nur ein Schattendasein in der Gesamtprostitution. Saarbrücken hat eine große Drogenszene und einen großen Srogenstrich, der toleriert wird. Die Junkiehuren bekommen aber nicht wesentlich weniger als Bordellhuren für vergleichbare Nummern.

Kletsch
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  #17 (permalink)  
Alt 13-10-2004, 15:14
Benutzerbild von rübe
Mitglied
 
Registriert seit: Feb 2004
Beiträge: 252
Standard Re: Wiesn Flopp

ahoi!

ich glaube nicht, dass in FFM insgesamt weniger fürs ficken ausgegeben wird als in MUC...vieleicht sogar mehr...allerdings kommt der hesse auf wesentlich mehr abschüsse und geniest den besseren service....

ich weiss nicht, warum die bayrischen sauen das nicht kapieren....lieber öfters einen guten und bezahlbaren service bieten und am ende des monats einen guten schnitt gemacht haben, als sich den arsch vom nichtstun breitsitzen und jammern...

grüsse von...

rübe


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  #18 (permalink)  
Alt 13-10-2004, 20:59
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Tja.....vielleicht würden die Damen ja durchaus die Preise senken wollen, um über eine höhere Stückzahl letzendlich doch zu einem besseren Gesamtergebnis zu kommen.

Aber womöglich dürfen sie das nicht machen.



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  #19 (permalink)  
Alt 15-10-2004, 07:30
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Question ist es denn nur in münchen so??

Ich glaube, daß dieses Problem seit Monaten im gesamten Bundesgebiet so ist..

Auch hier in Hannover sehe ich das viele frauen .. gerade in den Laufhäusern Probleme haben überhaupt nur die Tagesmiete zu verdienen..

In den Wohnungen sind diese Dinge ja anders geregelt, aber 12 Stunden warten für 2-3 Kunden ist sicherlich auch nicht ne schöne Sache..

Da bin ich doch mal gespannt wie das so weitergeht..

bulgari
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  #20 (permalink)  
Alt 15-10-2004, 13:46
Benutzerbild von rammulaner
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Naja,

ich denke, Muenchen und Hannover kann man so nicht vergleichen. In Muenchen moegen es hohe Preise sein.
Hannover leidet, meiner Meinung nach, derzeit im Laufhaussektor an einem Ueberangebot, fuer das gar keinen Bedarf gibt.
Am Steintor wird in jede noch so verwinkelte Kammer eine Dame gesteckt. Die Qualitaet ist, meiner Meinung nach, ueber die Breite schlechter geworden.
Auch etablierte langjaehrig arbeitende Damen bekommen das zu spueren. Viele von diesen koennen auf eine ordentliche Stammkundschaft schauen und davon ein wenig zehren. Nicht zuletzt die Massnahmen unserer Executive moegen auch ursaechlich fuer die schlechten Ertraege der Damen sein.
Erstaunt bin ich jedoch immer wieder, wenn ich mal abends durch die L fahre. Da ist in vielen Schotten Licht, aber in vielen scheint die dazugehoerige Dame beschaeftigt zu sein.

Ich hatte die Tage das Vergnuegen einmal einen Vergleich zum Ruhrgebiet zu ziehen, genauer zu Bochum und Oberhausen.
Ein ganz anderes Bild. Das Angebot ist wesentlich kleiner, jedoch keinesfalls schlechter, die Preise bewegen sich auf dem Niveau von H und die Geschaefte gehen augenscheinlich besser.

Gruesse

der Rammulaner
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  #21 (permalink)  
Alt 15-10-2004, 14:20
Benutzerbild von Gogolo
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Dieser Artikel steht heute im MÜNCHNER MERKUR:

Sparen beim Vorspiel: Bordelle in der Krise
Zahl der Clubs bleibt trotz Pleiten stabil

VON KATHARINA V. TSCHURTSCHENTHALER "Die Rotlichter gehen aus", meldete kürzlich ein Nachrichtenmagazin. Vier Münchner Bordelle hätten zugesperrt. Das Geschäft mit der käuflichen Liebe laufe schlecht. Doch das ist nicht neu: "Die Entwicklung ist schon seit Jahren so", sagt Sabine Skutella von "Mimikry", der Münchner Beratungsstelle für Prostitution. "Das Gewerbe ist ein Gradmesser für die wirtschaftliche Gesamtsituation im Land." Von einem Nachtclub-Sterben indes könne keine Rede sein.


Das kann Peter Schillinger, Leiter des Kommissariats 132, der "Sitte", bestätigen. Bei den nächtlichen Kontrollen in den Münchner Nachtclubs sei ihm zwar ein Kundenrückgang aufgefallen. Dramatisch wirke sich dieser aber nicht aus. 140 einschlägige Läden waren laut Schillinger zu Jahresanfang registriert, 138 sind es derzeit.

Kunden bestellen kaum noch Schampus

"Trotz Kundenmangels eröffnen immer wieder neue Clubs. Andere schließen dafür", sagt Schillinger. Es herrsche eine hohe Fluktuation. Nach seiner Wahrnehmung wird in den Clubs eher beim Vorspiel gespart: Champagner schlürfen an der Bar für 200 Euro die Flasche ist nicht mehr drin. Die Kunden konzentrierten sich lieber auf das Liebesspiel.

Das Prostitutionsgesetz, am 1. Januar 2002 in Kraft getreten, ist für den angeblichen Kundenmangel in Bordellen jedenfalls nicht verantwortlich. Zweifelsohne birgt es für den Bordellbetreiber einige Fallen. So könnte dieser sich strafbar machen, obwohl er einen legalen Arbeitsvertrag mit einer Prostituierten schließe, sagt Schillinger. Dann nämlich, wenn er der Hure zu strikt vorschreibe, wie lange sie wann arbeiten soll. Ihm könnten die Staatsanwälte "Ausbeutung" vorwerfen (siehe auch Artikel links).

Der Münchner Kunde bekommt von dem bürokratischen Ärger nichts mit. Alle 2400 Münchner Prostituierten arbeiten selbstständig - und ohne Arbeitsvertrag. Viele Huren wüssten gar nicht, dass die Möglichkeit eines solchen Vertrags existiere, sagt Sabine Skutella. "Die Frauen sind mit dem täglichen Überlebenskampf schon genug beschäftigt." Deshalb begrüßt Skutella den Vorschlag von Stadträtin Lydia Dietrich (Grüne), eine Infobroschüre zu erstellen. Die solle, so Dietrich, den "Prostituierten den Weg durch den Paragrafendschungel erleichtern".

Würden daraufhin mehr Verträge und damit reguläre Arbeitsverhältnisse geschlossen, hielte allerdings sogleich das Finanzamt die Hand auf. Die Behörde würde Lohnsteuer-Nachzahlungen eintreiben. Schon jetzt, so heißt es, stelle man bei Kontrollen in den Bordellen immer öfter "arbeitnehmerähnliche Verhältnisse" fest. Müssten Prostituierte und Betreiber mehr ans Finanzamt zahlen, stiege vermutlich auch der Preis für die Liebesdienste - dabei liegen die Preise in München schon heute über dem bundesweiten Durchschnitt.



Habe die Ehre

Gogolo
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  #22 (permalink)  
Alt 15-10-2004, 15:32
Benutzerbild von Killroy
Ficksau
 
Registriert seit: May 2004
Beiträge: 3.927
Standard

Hallo,

was in München sich abspielt ist für ganz Deutschland.. Als Ausländer der öfters Dienstfahrten nach Deutschland macht sehe ich es ganz gut... Das Land ist pleite. Ich will jetzt den Teufel a die Wand malen aber es ist leider so...

Hurerei ist eins der ersten Etats die gekürzt werden.... Im Saarland und Rheinland sieht es nicht besser aus, die Clubs haben eine schwere Zeit vor sich...wenn nur der Service sich bessern würde, eine Art Fidelierung der Kundschaft, aber leider sind die nicht so Schlau...

Gruß Killroy

Die Frage "Haben Sie ein Hirn?" kann einwandfrei nur der Metzger beantworten
Herbert Achternbusch
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  #23 (permalink)  
Alt 16-10-2004, 14:14
Benutzerbild von Nightsurfer
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Registriert seit: Feb 2004
Beiträge: 212
Standard

Ich glaube nicht, dass im Zeichen der leeren Kassen, als erstes beim poppen gespart wird.
Ich glaube eher, es ist das letzte, an dem wir sparen eher plündert Vatern bei Muttern die Haushaltskasse
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  #24 (permalink)  
Alt 16-10-2004, 18:06
mr_drlove
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

@silversurfer,

na, ich weiß nicht. Bei uns ist das hier sicher genauso. Ich z.B. habe schon eine Weile nicht mehr in Muc gefickt. Wg. der Preise. Oder Mann nimmt nur mal den Quickie statt den Rund-um-Sorglos-Fick.

ciao
mr_drlove
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