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  #1 (permalink)  
Alt 22-09-2004, 21:01
Benny
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Standard Rechnung für die Mädels

Hallo,

da ich auch mal mit Geschäftsfreunden ordentlich einen Drauf machen möchte, suche ich eine Location in München, bei der ich eine Rechnung für die Mädels bekommen kann.
Die meisten, die ich gefragt habe, stellen nur Rechnungen für den Barbereich aus.

Kennt Ihr solche Locations?

thx,
Benny
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  #2 (permalink)  
Alt 23-09-2004, 08:56
DerSearcher
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Standard Rechnung?

Servus Benny,

was willst Du mit einer Rechnung denn anstellen?

Wenn Du diese steuerlich verwerten möchtest, führt diese eh zu nichtabzugsfähigen Betriebsausgaben, da Du mit Sicherheit nicht auf dem Strassenstrich für 30,- Euro eine Dame nehmen wirst, oder?

Und ab einem Betrag von 35,00 Euro brutto sind diese sogenannten Geschenke nicht mehr abzugsfähig, vgl. § 4 Abs. 5 Nr. 1 Satz 2 EStG

Du kannst höchstens die Bewirtungskosten dort ansetzten, das heisst Getränke und Verpflegung, aber nicht die Serviceleistung! Bei den Bewirtungskosten führt jedoch auch ein 30%iger Anteil zu nicht abzugsfähigen Bewirtungskosten nach § 4 Abs. 5 Nr. 2 EStG.

Bei nicht abzugsfähigen Betriebsausgaben wäre dann für diesen Anteil auch der Vorsteuerabzug gänzlich ausgeschlossen, vgl. § 15 Abs. 1a Nr. 1 UStG.

Nicht abzugsfähig heisst in diesem Falle, sie werden zwar als Betriebsausgaben gebucht und verringern den Gewinn, müssen jedoch ausserhalb der Bilanz/Einnahmen-Überschussrechnung wieder hinzugerechnet werden und erhöhen somit den zu versteuernden Gewinn. Also, ein Null-Summenspiel.

Nur so zur Information.

MfG - DerSearcher
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  #3 (permalink)  
Alt 23-09-2004, 10:43
mr_drlove
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@DerSearcher,

da hast du natürlich Recht, aber eine Abschreibung über GWGs (geht ja bis, glaub' ich, 450 €) wäre da schon eher möglich.
Vorausetzung wäre natürlich ein entsprechender, glaubwürdiger Namen der Dienstleisterinnen notwendig.
Aber da denke ich ist so Speilraum.

ciao
mr_drlove
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  #4 (permalink)  
Alt 23-09-2004, 13:40
rambo111
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Ihr habt Sorgen....

Sorry, das musste ich jetzt mal loswerden!
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  #5 (permalink)  
Alt 23-09-2004, 13:51
Benutzerbild von terak
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stell dir vor, du arbeitest in einem größeren Betrieb und rechnest solch eine Quittung in der Buchhaltung ab

Du könntest die Quittung dann der Einfachheit halber selbst am schwarzen Brett aushängen. Dann weißte wenigstens, wo die Info herkommst.

Außerdem möchte ich die anschließende Diskussion über den Sinn dieser Abrechnung und deren Erstattung mit dem Leiter Rechnungswesen nicht führen müssen
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  #6 (permalink)  
Alt 23-09-2004, 18:00
Benutzerbild von Killroy
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Hallo,


Zitat:
Original geschrieben von terak
Außerdem möchte ich die anschließende Diskussion über den Sinn dieser Abrechnung und deren Erstattung mit dem Leiter Rechnungswesen nicht führen müssen
Terak stell dir vor, da kommt noch ne Steuerprüfung....Au Backe.

Das kann Eiter werden, wie die Syphilis Hure immer zu Pflegen sagte..


Gruß Killroy

Das Glück ist eine leichtfertige Person, die sich stark schminkt und von ferne schön ist.
John Nepomuk Nestroy
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  #7 (permalink)  
Alt 23-09-2004, 23:17
Benny
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Hmm. Das beantwortet dann doch nicht meine Frage, ob Ihr eine Location Kennt.

Zur Info: Wenn ich schon für andere Jungs zahle, will ich natürlich die Kohle von meinem Laden erstattet haben. Muss ja nicht direkt 4x Ficken draufstehen.


Grübel,
Benny
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  #8 (permalink)  
Alt 24-09-2004, 04:05
Benutzerbild von terak
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@Benny:

vergiß es..

Wie schon Killroy sage: spätestens der Steuerprüfer wird sich an der Quittung aufgeilen und die Anerkennung verweigern.
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  #9 (permalink)  
Alt 24-09-2004, 10:01
mr_drlove
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@terak,

das denke ich aber nicht.
Stellen wir uns mal vor das Etablisment heißt: Sanitär- und Abwasser GbR (o.ä).

Er bekommt dann eine Rechnung über 405,90 €
für z.B. Reperatur Anschluss Spülmaschine.

Dann geht das bei FA bestimmt durch. Gut der Chef muss natürlich mitspielen. Aber das wissen wir ja gar nicht. Vielleicht ist er ja selbst der Chef.

Anyway. Ich habe auch immer auf sowas geachtet und habe erst einmal eine Dame gesehen, die inserierte für einen Fickservice im Büro und versprach auch eine Rechnung mit Bürohilfe-Arbeiten. Ob das dann so geklappt hätte, habe ich nicht probiert.
Also insgesamt denke ich schlecht Karten.
Du kannst dir natürlich eine normale Rechnung geben lassen über Speisen und Getränke und dann den Geldwertenvorteil für deinen Kunden mitversteuern. Ist dann immer noch etwas besser, als wenn du gar nix hast. Aber natürlich nicht die Toplösung.
Andere Ideen habe ich nicht. Geht natüllich auch nur wenn der Laden nicht als Top-Puff bekannt ist.

ciao
mr_drlove
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  #10 (permalink)  
Alt 24-09-2004, 10:17
Benutzerbild von terak
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servus,

hattet ihr mal das Vergnügen, in einem Mittel- oder Großbetrieb Spesen abzurechnen? Vor vielen Jahren war das noch einfach, aber das Finanzamt schläft auch nicht auf dem Baum...

Das Rechnungswesen verschanzt sich hinter dem Finanzamt..

ein Beispiel:


Eine einfache Quittung des Restaurants reicht nicht aus. Die Quittung der Gaststätte (bzw. des Cafés etc.) muss maschinell erstellt sein. Handschriftliche Quittungen erkennt das Finanzamt nicht an. Außerdem müssen zusätzlich noch folgende Angaben aus der Quittung hervorgehen:

Ort der Bewirtung (Name und Adresse der Gaststätte)
Tag der Bewirtung
Auflistung der Speisen und Getränke
Hinweis: die pauschale Angabe "Speisen und Getränke" reicht nicht aus. Sie müssen einzeln aufgelistet werden.
Höhe der Aufwendungen
Tip: Auch Trinkgelder können geltend gemacht werden. Dieses sollte direkt mit auf der Quittung vermerkt werden.
Diese Angaben sind im Regelfalle unproblematisch, da bei maschinellen Quittungen die Registrierkassen entsprechend ausgelegt sind. Wenn die Gaststätte Ihrer Wahl jedoch keine maschinelle Quittung erstellen kann, empfiehlt es sich, dennoch die handschriftliche Quittung einzureichen. Bitten Sie den Gastwirt einfach, einen Vermerk auf der Quittung zu machen, dass eine maschinelle Quittung aus technischen Gründen nicht ausgestellt werden konnte.

Jetzt fehlen nur noch die Angaben zum Anlass und zu den bewirteten (und bewirtenden) Personen. Diese können auch auf einem separaten Blatt Papier erfolgen, müssen dann jedoch mit der Quittung fest verbunden werden (z.B. geheftet):

Anlass der Bewirtung
Hier dürfen keine pauschalen Erklärungen, wie etwa "Geschäftsessen", gemacht werden. Das Finanzamt möchte ganz konkret wissen, warum Sie Ihren Geschäftsfreund bzw. Kunden zum Essen eingeladen haben.
Bewirtete Person(en), Ihre Geschäftsfreunde/Kunden müssen namentlich benannt werden.
Ist die Rechnung höher als 200 DM, muss auch die bewirtende Person (also Sie selbst) namentlich genannt werden.
Es ist praktisch und sinnvoll, die erforderlichen Angaben noch an Ort und Stelle in der Gastwirtschaft direkt auf der Quittung zu vermerken, da die Finanzverwaltung vorschreibt, dass diese Angaben zeitnah gemacht werden müssen.

Haben Sie alle Formalitäten erfüllt, so steht der Anerkennung der Kosten nichts im Wege. Beachten Sie aber, dass Sie insgesamt nur 80 % der Kosten geltend machen können. 20 % betrachtet das Finanzamt unabhängig von der Gesamtsumme quasi als "Eigenanteil" (nach § 4 Abs. 5 Nr. 2 EStG). Immerhin können Gewerbetreibende die Vorsteuer aus der Rechnung in voller Höhe
abziehen.


noch etwas: Reparatur Spülmaschine oder "Büroarbeiten" kannste knicken. Dann hast du nämlich den Bereich Controlling am Halse....
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  #11 (permalink)  
Alt 25-09-2004, 11:35
mr_drlove
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terak schrieb:
Zitat:
noch etwas: Reparatur Spülmaschine oder "Büroarbeiten" kannste knicken. Dann hast du nämlich den Bereich Controlling am Halse....
Ja, klar, habe ich aber auch geschrieben, der Chef muss mitspielen bzw. du bist selber der Chef.

ciao
mr_drlove
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  #12 (permalink)  
Alt 03-10-2004, 00:01
Pater
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Zitat:
Original geschrieben von mr_drlove
@DerSearcher,

da hast du natürlich Recht, aber eine Abschreibung über GWGs (geht ja bis, glaub' ich, 450 €) wäre da schon eher möglich.
Vorausetzung wäre natürlich ein entsprechender, glaubwürdiger Namen der Dienstleisterinnen notwendig.
Aber da denke ich ist so Speilraum.

ciao
mr_drlove
Völlig absurd, so etwas lächerliches habe ich selten gehört...
GWG steht für geringwertiges Wirtschaftsgut und setzt natürlich zunächst mal die Wirtschaftsguteigenschaft voraus. Diese ist natürlich bei einem Fick mit einer Nutte nicht gegeben, es handelt sich hier zweifelsfrei um Aufwendungen und nicht um aktivierbare Vermögensgegenstände.

Pater, der herzlich lachen musste...
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  #13 (permalink)  
Alt 03-10-2004, 08:12
mr_drlove
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@Pater,

und was spricht da dagegen, dass ich mir eine Rechnung geben lassen mit einem Standard-Verbrauchsprodukt welches ich sowieso im Hause habe (z.B. DVD Rohlinge)?
Kommt das FA, sage ich, ja ich habe halt schon viele verbraucht und hier ist der Rest.
Klar die Firmierung der Hure muss da passen.

ciao
mr_drlove
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  #14 (permalink)  
Alt 03-10-2004, 08:32
Pater
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Mit einer "getürkten" Rechnung, aus der das Etablissment bzw. die Diensleistung der Nutte nicht ersichtlich ist funktioniert es. Da brauch man aber keinen Umweg über die GWG-Freigrenze zu gehen, sondern kann dann den vollen Betrag unabhängig von der Höhe direkt als Aufwand geltend machen.
Empfehlung meinerseits wäre (was auch schon mehrfach funktioniert hat) einen einschlägigen Table-Dance-Laden aufzusuchen, in dem auch mehr geht und dann über eine ganz normale Bewirtungsrechnung (Champus, etc.) auch den Sonderservice abzurechnen. Ist dort ja meistens eh so, dass in den überhöhten Champus-Preisen die Zeit für die Mädels mit enthalten ist und der Fick nicht nochmal separat bezahlt werden wird. Macht sich mit Geschäftsfreunden sowieso besser, in einen Laden zu gehen, in dem ggf. auch nichts passieren muss, sondern auch nur die Show betrachtet werden kann, als direkt einen Puff anzusteuern, der nur die Alternative "Ficken" übrig lässt.
Auch von den einschlägigen Bars bieten eigentlich die meisten inzwischen die Ausstellung einer Rechnung an, zumindest die, die auch Kartenzahlung akzeptieren und dann damit selbst sowieso legal umgehen müssen.

Pater.
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  #15 (permalink)  
Alt 03-10-2004, 20:08
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Standard Rechnungen

@all

wobei alle Rechnungen mittlerweile gewisse Mindestformalien erfülen müssen (fortlaufende Rechnungsnummer, Steuernummer(n) des Ausstellers, genaue Anschriften, genauer Ausweis der UST pro Rechnungsposition, Datum der Lieferung/ Leistung etc.)
So schnell mal eine "Zweckformrechnung" mit Stempel reicht nicht und führt zu entsprechenden Kontrollmitteilungen. Und jede eigene Buchhalterin wird Dir Deine Rechnung "um die Ohren hauen".

Fazit:
Wer mit Geschäftsfreunden ficken geht, sollte soviel bares vom Chef mitbekommen, dass es reicht die Rechnungen zu bezahlen. -Ohne den ganzen Papierkram, der nur Ärger macht.

Gruss
Michael2
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  #16 (permalink)  
Alt 03-10-2004, 21:27
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Die Mindestanforderungen sind jedoch ausschließlich relevant für die Geltendmachung der Vorsteuer und resultieren aus den umsatzsteuerrechtlichen Vorschriften. Dies ist zunächst unabhängig von der Anerkennung des Aufwandes.

Pater.
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  #17 (permalink)  
Alt 03-10-2004, 21:34
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Standard

die Sache mit den "Speisen und Getränken" ist so einfach nicht. Es gibt Höchbeträge pro Person. Ansonsten muß der Bewirtete den Kram versteuern. Wird er nicht wollen. Ein paar Leute mehr aufschreiben, ist so einfach auch wieder nicht....

Außerdem schlafen Steuerprüfer nicht auf dem Baum. Die Leitung Rechnungswesen weiß das auch und verhält sich entsprechend...

In Kleinbetrieben kannste vielleicht was mauscheln, aber in Mittel- und Großbetrieben holst du dir schnell die Pest an den Hals. Außerdem bleibt doch in keinem Betrieb so etwas geheim. Die Wände haben Ohren....
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  #18 (permalink)  
Alt 04-10-2004, 16:59
DerSearcher
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Standard *lach*

Es ist schon extrem amüssierend, wie viele Steuerprofis hier im Forum rumsitzen...

Sorry, aber jede Antwort für sich ist eine Lachnummer.

Nun mal zur Aufklärung:

Sex ist eine Dienstleistung und kein aktivierbares Wirtschaftsgut, also nix mit GWG.

Eine Bewirtungsrechnung wird mit 70% angesetzt, nicht 80%. Vielleicht sollten hier einige Profis mal die neuen gesetzlichen Regelungen ab 1.1.2004 lesen, bevor sie hier irgendwelchen Schmarrn schreiben!!!

Alles was ihr hier diskutiert, ist Steuerhinterziehung nach der Abgabenordnung, und zwar keine leichtfertige mehr!

Vielleicht solltet ihr auch einmal daran denken, dass bei einer Prüfung des Finanzamtes sogenannte Kontrollmitteilungen geschrieben werden!! Aber das dürfte Euch wohl kaum bekannt sein.
Ist ganz einfach für den Fiskus, denn auf jeder Rechnung müssen die Rechnungsangaben des Leistenden vorhanden sein nach § 14 UStG.
Was meint Ihr, wie sich die Hure freut, wenn sie auf einmal die Steuerfahndung am Hals hat, weil sie eine Rechnung über eine Leistung ausgestellt hat, die sie nicht erbracht hat und dies dann versteuern soll? Oder wenn der Name des Leistenden gefaked ist, wie schnell ihr mit der Strafsachenstelle der Oberfinanzdirektion zu tun habt?
Hat wohl von Euch zu Eurem Glück noch keiner erlebt, geht aber schneller als ihr denkt!

Das ist nämlich Urkundenfälschung UND Steuerhinterziehung!!!


MfG - DerSearcher, Steuerberater und nicht Steuerhinterziehungsberater!
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  #19 (permalink)  
Alt 04-10-2004, 17:44
uncle
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Standard wie machen es denn die grossen tiere ?

loide loide !

hab ihr typischdeutschenordnungsamtliebendenparagrafenreit er euch denn schon mal gefragt,
wie dass die grossen tiere bei euch machen ?

lebt ihr geistig wirklich noch 'nur' in deutschland ?*?

dann einige tipps aus dem eu ausland:luxembourg:

dienstleistungen:

- beratungshonorare
- übersetzungsleistungen
- reinigungsleistungen
- messe-betreuung
- online-beratung
- viren-beseitigung
- telefonberatung
- verkaufskommissionen
- aushilfsleistungen
ja selbst baby sitten !!

werden mit eigenbelegen unter angaben eines namens und geldempfängers gebucht.

wenn ich als ausländer euch diese quittungen unterschreibe,
als monsieur dupont aus diekirch,
mit einem namen die ich aus den geburts oder todesanzeigen
oder einfach aus dem internet habe oder einfach erfunden.

WER WILL DAS KONTROLLIEREN ?
der deutsche fiskus ? www.steuerfahndung.de ???

wie wärs mit
- sprach kurs ! französisch, griechisch, etc...

wer in aller welt will dass denn steuerlich nachprüfen:
francine a.,
rue de la gare
F-xxxx Nanterre
z.zt wohnhaft bei
Studenten für europa in Köln,
gab euch einen dreiwöchigen crashkurs in französisch ?

mann O mann !

- kauft einen gebrauchten pc, notebook, espressomaschine !
und zwar immer denselben, der dann nach 3 wochen kaputt geht und weggeworfen werden muss.

eigentlich wäre das eine geile geschäftsidee für dieses land:

es gab doch da kürzlich eine ober(dumm)arzt, der sich für
anästhasien bezahlen lies, während der ach so gebildete
in florenz vorlesungen hielt.
bitte herrschaften, diese dummheit gehört bestraft !

übrigens :
die grossen stellen nach dem ficken
spendenquittungen aus ;-)
obwohl ich vorher welche verlangen würde

uncle

freue mich auf die weiteren antworten !
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  #20 (permalink)  
Alt 04-10-2004, 18:02
Benutzerbild von terak
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Standard

@uncle

sorry, aber irgendwie fehlt dir die Erfahrung im Tagesgeschäft der Mittel- und Großbetriebe....

Es gibt Regeln und die sind zu beachten. Wer das nicht tut, hat schnell ein Problem.

Es gibt Ärger mit dem direkten Vorgesetzten (einen "Chef" gibt es nur in Klein- oder Familienbetrieben), wenn der von einem gleichrangigen Kollegen aus dem Controlling auf seltsame Geschichten angesprochen wird. Das hat etwas mit Hirarchie zu tun und auch damit, dass andere Abteilungen sich keine Kosten des Vertriebes aufdrücken lassen wollen.

Das hat auch etwas mit dem guten Draht zum Finanzamt zu tun. Der Leiter Rechnungswesen hat genug damit zu tun, seine eigenen Leichen dem Steuerprüfer unterzujubeln. Auf weitere Diskussionen legt der keinen gesteigerten Wert. Wenn der Steuerprüfer erst mal etwas seltsames gefunden hat, wird der nämlich hellwach.

Und, wie schon "DerSearcher" schrieb, es gehen Kontrollmitteilungen raus. An solchen Geschichten hat sich schon so mancher der "Großen" den Hals gebrochen....
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  #21 (permalink)  
Alt 04-10-2004, 18:17
uncle
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meister !

ich bin selbst im controlling tätig. (pwc)

wie bitte, glaubst du werden dort die richtigen hämmer verarbeitet.

wenn ein bank-vertragsabschluss im puff endet, ist das eigent
lich noch harmlos.

es gibt jedoch für die ganz grossen die weite incentive-welt.
da werden vierzehn tage sprachurlaub auf den
niederländischen antillen als solche offen verbucht.

was dort wirklich los war . . . kannst du dir ausmalen.

aber in den hohen kreisen gilt ja:

es kann nicht sein, was nicht sein darf

das tehma spendenquittung war leider kein witz.

zudem glaube ich, dass wenn einer im puff seinr geschäfte
beschliesst er selbst die entscheidungsgewalt darüber hat oder aber auch eine freigabe von oben.
wenn nicht ist auch hier entsprechende sicherung gefragt.

ich gebe dir insofern recht, dass das problem vor allem,
wie so oft, im mittelstand schwer wiegt.

uncle
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  #22 (permalink)  
Alt 04-10-2004, 18:20
uncle
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Beiträge: n/a
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TO TERAK:

ich wollte noch einmal die
internationale komponente meiner ausführungen
hervorheben.
gerade wenn es um querverweise und kontrollmitteilungen geht
ist es kaum glaublich wie langsam moderne zwischenstaatliche technik sein kann.

uncle
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  #23 (permalink)  
Alt 04-10-2004, 22:51
Benutzerbild von Champion Lover
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Standard

Nach dem, was ich so aus dem Bankgewerbe gehört habe (investment banking, zugegeben) ist die Frage gar nicht so abwegig.

Eine Barrechnung, in der ein paar hundert Euro für eine Flasche Champagner verballert wird, lässt sich da problemlos unterbringen. In meiner naiven Art ist das vermutlich auch genau der Grund, warum man in gewissen Läden kleine, große oder supergroße Pullen Schampus inkl. Service bestellen kann. Da dürfte auch die gedruckte Rechnung kein Problem sein, da ja nur unverfängliche Sachen drauf stehen.

Trotzdem ist die Diskussion im normalen Arbeitsleben ein wenig hypothetisch.

Entweder ist man in einer Branche, in der das Verprassen von Geld eh zum guten Ton gehört. Dann wird es wohl auch kein Problem mit der Abrechnung geben. Oder man ist im Senior Management einer der restlichen Firmen. Dann mag das Volk in der Buchhaltung zwar lästern, aber es kann Dir als Obermotz letztendlich egal sein.

Der Normalsterbliche Angestellte kann es sich aber natürlich an die Backe schmieren.

Was den Bereich "Nur Service" angeht, sollten die Escorts die zumindest mal eine eigene Webseite auf die Reihe bringen, mit einer gefällig anzuschauenden Rechnung dienen können. Die müssten nämlich eigentlich einen Rumpf in Form eines Scheingeschäftes haben, mit dessen Hilfe sie Papa Staat gegenüber auftreten, wenn nicht sogar offiziell als "Begleitagentur" oder so etwas.

Und um auf Benny's Frage einzugehen (Hüstel): Einfach in dem Laden fragen. Der wird vermutlich auch die steuerlichen Spielregeln kennen.
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  #24 (permalink)  
Alt 13-10-2004, 12:33
Registered User
 
Registriert seit: Feb 2004
Beiträge: 183
Standard Lachnummer

Jetzt erschlagt mich bitte!!

Die Diskussion ist doch ne Lachnummer!

Entweder ich mach saugute Geschäfte und geh zu Feiern zum Rammeln und oder auf die Maledieven oder nicht!

Ey die Frage ist doch: Hab ich genug Kohle verdient, dass ich mir den Spass leisten kann?

Dann muss ich mich aber auch nicht darum sorgen, wie ich die Steuer bescheisse!
Meinen Arbeitgeber bescheisse ich doch hoffentlich dabei auch nicht!

Also nehm ich die Kohle und geh mit den Geschäftsfreunden wohin auch immer, solange das legal ist und Spass macht!

Wenns dann legal von der Steuer absetzbar ist, dann wirds gemacht.
Wenn die Steuer "NO" sagt, dann eben nicht.


Details hat Euch derSearcher ja schon geschrieben.

Schimpft mich einen Doppelmoralisten, aber meine Steuererklärung lässt mich jederzeit gut schlafen.
Gefickt wird vom Taschengeld.

Smooth Operator

...der am liebsten 2 Millionen Steuern im Jahr zahlen würde, weil er dann ein reicher Mann wäre...
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