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Alt 07-05-2005, 11:01
Benutzerbild von Killroy
Ficksau
 
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Beiträge: 3.927
Question Was ist mit Altonas Frösche los?

Hallo,

in Hamburg Altona explodieren die Frösche? Was ist denn da los. Sind es Terroranschläge. Die Hamburger sind ja bekannt für das Froschschenkelessen , ist es ein Werbegag, Hupsi sei kein Frosch, oder gibt es noch andere Erklärungen....

Gibt es eine Verschwörung....

Hier mal einige Infoteile..



die Welt:

"Tümpel des Todes": Mehr als tausend Kröten explodiert

Hamburg - Vom "Tümpel des Todes" ist die Rede - und tatsächlich hat sich an einem Gewässer in Hamburg-Altona Grausiges abgespielt: Binnen weniger Tage starben mehr als tausend Erdkröten, weil sich ihre Körper wie Ballons aufblähten und sie schließlich explodierten. Seither zerbrechen sich auch über die Hansestadt hinaus Experten den Kopf, was die Kröten zum Platzen brachte. Eine definitive Erklärung für das Phänomen können weder Krötenforscher noch Tierärzte, Mikrobiologen oder Naturschützer liefern. "Wir stehen vor einem Rätsel", sagt Janne Klöpper vom Hamburger Institut für Hygiene und Umwelt.

Einer der ersten Augenzeugen des Massenplatzens war Werner Smolnik, Experte beim Hamburger Naturschutzbund. Spaziergänger hatten an dem in einem Park gelegenen Regenrückhaltebecken Hunderte von Krötenkadavern entdeckt und ihn alarmiert. "Wir sahen Tiere, die an Land gekrochen kamen, sich aufblähten und platzten", erinnert sich Smolnik. Mit Schaudern denkt er an die Erdkröten, die in kürzester Zeit um das Dreieinhalbfache ihres sonstigen Körperumfangs anschwollen und dabei ein "schmerzverzerrtes Quaken" ausstießen. Bis zu einem Meter weit seien die Innereien der Amphibien durch die Explosionen verspritzt worden. "Das war ein Bild wie in einem Science-fiction-Film." Auch der Umweltschützer tappt bei der Ursachenforschung im dunkeln. Er hält es aber für möglich, daß über einen Wasserzufluß von der nahen Trabrennbahn ein seltener Pilz ausländischer Pferde in das Gewässer gelangte. "In Mittelamerika hat man ähnliche Phänomene schon beobachtet."

Eine andere Erklärung hat Amtstierarzt Otto Horst vom Bezirksamt Altona. Er stützt sich auf das Gutachten eines Berliner Amphibienexperten. Demnach wurden die Tiere Opfer von aggressiven Krähen. "Sie sind über die Erdkröten hergefallen, haben sie von der Seite angepickt und die Leber herausgezogen", erklärt Horst. Die Amphibien, die nicht sofort gestorben seien, hätten sich dann in Panik solange aufgebläht, bis die ohnehin aufgerissene Haut geplatzt sei. AFP



TAZ:


Kröten ohne Bazillen
Ursache für das Platzen der Amphibien nach wie vor ungeklärt. Nabu: Trotzdem wurde Absperrung entfernt

Eine gute Woche nachdem im Hygiene-Institut explodierende Kröten eingeliefert wurden (taz berichtete), müssen die Forscher in der Marckmannstraße ihre analytischen Waffen strecken. "Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Kröten durch eine bakterielle Infektion oder durch Umweltgifte zu Tode kamen", teilte das Institut mit. Für weiterführende Gewebeuntersuchungen, insbesondere nach Viren, seien die Kadaver jetzt an Spezialisten weitergereicht worden. "Die Sache hier kann keiner ad acta legen", sagte Janne Klöpper vom Hygiene-Institut. Der Naturschutzbund (Nabu) kritisierte, dass das Bezirksamt Altona die Absperrung des Krötenteichs an der Stadionstraße trotz aller Ungewissheit aufgehoben hat.

Vor zwei Wochen waren Spaziergänger an dem Rückhaltebecken auf massenhaft verendete Erdkröten aufmerksam geworden. "Wir haben die Tiere, als sie an Land krabbelten, in der Hand gehalten, wo sie sich aufblähten, bis sie platzten", berichtete Werner Smolnik vom Nabu. Spekulationen aus dem Bezirksamt, die Kröten könnten auf ihrer Wanderung von Vögeln angepickt worden sein, hält er wie das Hygiene-Institut für abwegig.

Die Wasserproben aus dem Teich enthielten den Analysen zufolge keine auffälligen Konzentrationen an Nährstoffen, Schwermetallen, Pflanzenschutz- und Arzneimitteln. Auch die Untersuchung der Kadaver auf den Befall durch einen südamerikanischen Pilz durch einen Berliner Fachmann habe nichts ergeben. Das Massensterben habe sich bisher aber auf das Rückhaltebecken beschränkt. Gernot Knödler

Hamburger Abbendblatt


Geplatzte Kröten - weiter Rätsel um Todesursache


Das Rätselraten um die Todesursache von Hunderten Erdkröten in einem Tümpel am Altonaer Friedhof (wir berichteten) geht weiter. Seit gut zwei Wochen werden einige der geplatzten Kröten im Hygiene-Institut untersucht, doch die Wissenschaftler tappen noch im dunkeln. "Die Wasserqualität im Tümpel ist in Ordnung. Hinweise auf eine bakterielle Infektion oder Umweltgifte als Todesursache gibt es nicht", sagt Janne Klöpper (45), Sprecherin des Instituts. Spezialisten untersuchen die Tierkadaver jetzt auf eine Viruserkrankung. Spekulation, die Kröten seien von Vögeln angepickt worden, hält das Institut wie der Naturschutzbund für unwahrscheinlich. "Wir hielten die Tiere, die an Land gekrabbelt waren, in der Hand. 15 Minuten später blähten sie sich auf und explodierten. Vögel waren keine da", sagt Werner Smolnik. Er glaubt, durch ausländische Pferde auf der Trabrennbahn seien Erreger in den Tümpel gelangt. phlk



Gruß Killroy der grübelt


Die Art der Beleuchtung einer Sache ändert nichts an ihrem Wesen.
Stanislaw Jerzy Lec
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altonas, frösche, los

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