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  #1 (permalink)  
Alt 15-03-2006, 21:48
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Question private Krankenversicherungen

Derzeit stehe ich vor der Frage, ob ich mich privat krankenversichern soll oder nicht. Momentan bin ich noch freiwillig gesetzlich versichert; sprich ich könnte aufgrund meiner Einkommenssituation wechseln, muß dies aber nicht tun.

Vielleicht ist der eine oder andere derzeit oder in den vergangenen Jahren ebenfalls vor dieser Frage gestanden und kann hierzu ein paar Tips geben.


Interessieren würde mich vor allem...

... bekommt man als Privatversicherter bei begehrten Ärzten schneller einen Termin als wenn man "nur" gesetzlich versicherter Kassenpatient ist ? Offiziell heißt es ja oft, daß alle gleich behandelt werden.

...wie oft kommt es vor, daß die in Aussicht gestellten Rückerstattungen auch wirklich ausgeschüttet werden ?
Es heißt ja bei manchen Anbietern, daß man bis zu 5 Monatsbeiträgen zurückbekommt, wenn man das gesamte Jahr lang keine Rechnungen eingereicht hat. Oder sind dies nur vollmundige Versprechen, die dann doch nicht eingehalten werden ? bzw. die Rückzahlungen deutlich geringer ausfallen ?



Selbstverständlich bin ich an allen anderen relevanten Infos zu diesem ganzen Themenbereich interessiert. Es muß also nicht nur explizit auf meine Fragen eingegangen werden.


Gruß

Konrad
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  #2 (permalink)  
Alt 15-03-2006, 23:19
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Standard PKV oder GKV

Deine Entscheidung würde ich vor allem erst einmal langfristig betrachten, denn ein weiterer Wechsel ist nur in den ersten 2,3 Jahren sinnvoll.. weil PKV mit Altersrückstellungen arbeiten

Deine Entscheidung für oder gegen sollte auf deine geplante Familiensituation abgestimmt sein.. meine Meinung.. wenn du Frau und Kinder separat privat versicherst gibt es keine Kostenersparnis mehr..

Auf Rückvergütungen sollte man weniger achten, dann spar im vorfeld mit einer höher vereinbarten Selbstbeteiligung direkt.. kommt aber nach deiner Beschreibung deshalb nicht so gut, weil dein AG auch spart.. Empfehle eine gesunde Mischung, also als Arbeitnehmer mit z.b 0-300 Euro SB und vor allem das Krankentagegeld beachten.. denn da hast du jetzt schon zu wenig.. die GKV leistet nur max 83 Euro pro Tag..

Im Alter kannst du als Single privat nichts falsch machen, denn bei der GKV zahlst du für alle Einkommen krankenbeitrag bei der PKV nur den Monatsbeitrag der mit bestimmten Tarifen an die gesetztliche höhe maximiert wird.. also Vorteil PKV..
bleibst du in der gesetzlichen wirst du für alle privaten zusatzeinnahmen auch Krankenbeiträge zahlen, besonders schlimm das 2 jahre alte gesetz zur Kassenpflicht für betriebsrenten, die du sicherlich auch erhälst bei guten einkommen..

Ich selber habe ne private und kenne mich darin auch gut aus.. rückvergütung habe ich wegen regelmässiger Zahnarztbesuche bisher in 15 Jahren nur 2 mal bekommen.. die sind mir echt igal...
aber deine beweggründe können ja auch anders sein.. tatsache ist je älter du wirst desto anfälliger wirst du für behandlungen, und dann sind dir die rückvergütungen auch igal.. als frau ist es ein anderes thema sogar noch, da die mehr in die tasche greifen müssen für den gleichen schutz... die kriegen von vornherein ne höhere sb. frauenarzt und zahnarzt und nehmen dann die rückvergütung mit nach hause um die ersten positionen zu bezahlen... ist aber theorie, da nur funktioniert wenn andere behandlungen ausbleiben..

so long bulgari
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  #3 (permalink)  
Alt 16-03-2006, 09:56
Benutzerbild von Nightsurfer
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Bezüglich der Wartezeiten beim Arzt, konnte ich keine Besserstellung gegenüber den Kassenpatienten beobachten.
Ausschlaggebend für mich ist bei den Privaten, das wirklich alle Leistungen übernommen werden, die ich benötige.
Der Arzt unterliegt keiner Bugetierung, er kann dir die besten Medikamente verschreiben. Eigentlich alle Therapieformen werden übernommen. Man hat als Patient freie Wahl - beim Arzt, bei den Medikamenten und bei der Therapie!
DAS ist für mich DER Vorteil der Privaten!

Ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht, wir haben die 2-Klassen-Gesellschaft im Gesundheitswesen!
Man sehe sich nur die Medikamentierung bei chronisch Kranken an und vergleiche mal Kassen-und Privatpatient...wer erhält was und vor allem wie lange...!

Beim Zahnarzt habe ich als Kassenpatient nur die Möglichkeit, mir Sondermüll einsetzen zu lassen:Amalgam
Als Privater, habe ich die Wahl zwischen Kunststoff, Keramik oder Gold...nur vom Feinsten und vom Gesündesten!

Für mich gibts keine Frage, wenn es bezahlbar ist, rein zu den Privaten! Wer weiss was uns noch alles blüht beim Gesundheitswesen.....
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  #4 (permalink)  
Alt 16-03-2006, 21:38
Benutzerbild von Gogolo
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Achtung!

Wenn du von der gesetzlichen KV in die private KV wechselst ist eine spätere Rückkehr in die GKV äußerst schwer bzw. unmöglich. Wie schon beschrieben: wenn du ledig bist und dies ohne Kinder bleiben willst, dann kein Problem. Heiratest du und kommen kann Kinder, dann wird es in der PKV viel teurer als in der GKV.


Habe die Ehre

Gogolo
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  #5 (permalink)  
Alt 16-03-2006, 23:02
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Ein zurück von einer Privaten KV in eine Gesetzliche KV ist maximal in den ersten 7 Jahren möglich.Danach gibt es 0 und ich meine 0 Chance zurück in die Gesetzliche KV. Wenn du deinen Job bis zum Schluß durchziehst,also kein Problem.Solltest du aber warum und wie auch immer mal arbeitslos werden und Single sein.........Prost Mahlzeit dann
Verheiratet ........dann geht immernoch Familienversicherung bei der Frau.Wobei die Kasse das auch nicht machen muß!
Es ist also nicht ganz so einfach..........



QLB-ler der es auch nicht entscheiden könnte
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  #6 (permalink)  
Alt 17-03-2006, 00:34
Benutzerbild von Nightsurfer
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...und ich dachte immer, die wären froh über jeden Blödmann, der da einzahlt und keine Leistung rauskriegt!
Gesetzliche Kassen, sind das nicht die, bei denen man zwar einzahlt, seine Medikamente aber dann selbst zahlen darf, und beim Arzt 10€ hinterlegen muss

Ich habe etwas gegen Sozialismus, und sei es Kassensozialismus!
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  #7 (permalink)  
Alt 17-03-2006, 03:37
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Zitat:
Original geschrieben von quedlinburger


Ein zurück von einer Privaten KV in eine Gesetzliche KV ist maximal in den ersten 7 Jahren möglich. Danach gibt es 0 und ich meine 0 Chance zurück in die Gesetzliche KV.



Von dieser Frist von 7 Jahren höre ich heute zum ersten Mal.
Ist diese 7-Jahres-Frist eine gesetzliche Regelung ?

Ich dachte immer, daß man bei Unterschreiten der Einkommensgrenze automatisch wieder aus der privaten KV rausfliegt und man dann einfach wieder in irgendeine gesetzliche KV gehen kann/muß. Ist dem nach sieben Jahren Mitgliedschaft in einer privaten KV nicht mehr so ?








Zitat:
Original geschrieben von quedlinburger


Solltest du aber warum und wie auch immer mal arbeitslos werden und Single sein.........Prost Mahlzeit dann



hhhmmmm......dieser Satz führt zu einer gewißen Verunsicherung ohne wirklich informativ zu sein. Was ist so nachteilhaft, wenn man privat krankenversichert ist und dann arbeitslos wird ?
Weigert sich das Arbeitsamt dann, die Krankenkassenbeiträge zu übernehmen ? Meinst Du das ?
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  #8 (permalink)  
Alt 17-03-2006, 08:40
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Wenn du länger als 7 Jahre in einer Privaten KV warst und dann arbeitslos wirst...........Dann zahlt dir Das Amt kein cent für deine KV!!!Du bekommst eh nix vom Amt es sei du hast Arbeitslosenversicherung freiwillig eingezahlt.Diese Regelung steht wirklich im Gesetz.Wird dir natürlich keiner vorher sagen
Hast du eine "Frau" kannst du bei ihr in die Familienversicherung mit unterkommen.Wohlbemerkt "Kannst"! Die GKV muß dich dann nicht aufnehmen.Je älter du dann bist,um so warscheinlicher ist es das sie dich nicht aufnehemen
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  #9 (permalink)  
Alt 17-03-2006, 14:57
Benutzerbild von Samson
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raus aus der gesetzlichen kasse bist du schnell. wieder rein kommen kann schwer werden.
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  #10 (permalink)  
Alt 18-03-2006, 06:46
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Beiträge: 246
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Zitat:
Original geschrieben von quedlinburger


Wenn du länger als 7 Jahre in einer Privaten KV warst und dann arbeitslos wirst...........Dann zahlt dir Das Amt kein cent für deine KV!!!Du bekommst eh nix vom Amt es sei du hast Arbeitslosenversicherung freiwillig eingezahlt.Diese Regelung steht wirklich im Gesetz.Wird dir natürlich keiner vorher sagen


OK....also nochmal nachgefragt:

1) Hat diese 7-Jahres-Frist also NUR Bedeutung bei Eintritt von ARBEITSLOSIGKEIT ? Oder gilt auch noch Deine frühere Aussage, dass man ( unabhänigig von Arbeitslosigkeit ) nach sieben Jahren Mitgliedschaft in einer privaten Krankenversicherung definitiv NICHT mehr in eine gesetzliche zurückwechseln kann, selbst dann wenn man wieder UNTER die Einkommensgrenzen gefallen ist ?

2) Nun zum Thema Arbeitslosigkeit:
Gesetzt den Fall, daß ich mich nun privat krankenversichern würde und ich würde dann NACH sieben Jahren arbeitslos werden, womit ich aufgrund fehlendem Verdienst mir wahrscheinlich die Beiträge zur privaten KV nicht mehr leisten könnte. Zahlt dann das Arbeitsamt bzw. das Sozialamt wenigstens die Beiträge für irgendeine gesetzliche Krankenversicherung ? Oder ist es allen ernstes so, daß ein ehemals privat Krankenversicherter dann gänzlich OHNE Krankenversicherungsschutz dasteht ?
Um die Beantwortung meiner Frage zu erleichtern, sei noch gesagt, daß ich als Angestellter selbstverstädnlich weiterhin in die Arbeitslosenversicherung einzahlen muß.



Gruß

Konrad
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  #11 (permalink)  
Alt 18-03-2006, 08:57
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Standard Ruhig Blut, Konrad!

Also hier scheint es ja wohl doch ein paar Vertreter der GKV zu geben. Lass Dir keine Angst machen, Konrad. Geh die Sache mit ein bisschen Vernunft an. Rechne einfach aus, ob Du Geld sparst, wenn Du in die PKV gehst. Meistens ist es dann auch vernünftig dies zu tun.

Denn wenn Du tatsächlich arbeitslos wirst, dann kommst Du automatisch und auch vor Ablauf irgendwelcher Fristen wieder in die GKV.

Die Versorgung von PKV-Patienten ist definitiv erheblich besser als durch die GKV. Bei allen Ärzten die ich aufsuche, werden die GKV-Patienten nach rechts in den Warteraum geschickt, als PKV-Patient komme ich sofort dran. Außerdem gibt es bei zahlreichen Ärzten mittlerweilen festgelegte Tage, an denen ausschließlich Privatversicherte behandelt werden. Selbstverständlich ohne Wartezeiten, dafür aber mit Getränkeservice und manchmal auch einem kleinen Snack.

Interessant wird es vor allem auch bei aufwendigen diagnostischen Verfahren, also z. B. MRT, PET, aber sogar einfacheren Untersuchungen wie Röntgen, Spiegelungen etc.. Als gesetzlich Versicherter mußt Du hier z. T. sehr lange warten um einen Termin zu bekommen. Private werden dort intensiv bevorteilt. Schließlich müssen sich die z. T. sehr teuren Instrumente amortisieren.

Noch ein Thema: Früherkennung. Spätestens wenn Du über 40 bist, wird Früherkennung ein Thema. Für Dich und evtl. Deine Familie. Die Früherkennungsprogramme der GKV sind mittelalterlich, die Untersuchungsintervalle zu groß und die Altersgrenzen wissenschaftlich nicht haltbar. Willst Du lange leben?

Und zu guter Letzt gibt es natürlich auch politische Gründe, die für eine PKV sprechen. Es gibt weit über 300 gesetzliche Krankenversicherungen in Deutschland, die einen beträchtlichen Teil der Versicherungsbeiträge für die Verwaltung von sich selbst ausgeben. Dieses verkrustete System der GKV stammt aus der NS-Zeit und ist erstens überholt und zweitens nicht wirtschaftlich. Es dient größtenteils dem eigenen Systemerhalt und der Innehaltung von Machtpositionen sowie eigenen finanziellen Profit.

Also lass Dich nicht verarschen. Prüf die finanziellen Auswirkungen eines Wechsels in die PKV und dann entscheide danach. Wie das Sozialgesetz in 10 Jahren aussieht, kann Dir sowieso keiner sagen.
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  #12 (permalink)  
Alt 18-03-2006, 09:01
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zu 1.
Wenn du Angestellter bist ist das anders.
Dann kann dich dein "Chef" einfach wieder in die gesetzliche KV einbringen.
Wenn du aber selbstständig bis .....dann gibt es nach 7 Jahren kein zurück in die gesetzliche.............es sei ,du findest dann einen Job als Angestellter oder Arbeiter!

zu2. Das Amt zahlt dir nach 7 Jahren "PKV" keine Beiträge für eine KV!

Du mußt das mal so sehen..........du warst Jahrelang bei der Konkurenz und hast dein Geld nicht in den Kreislauf des "Sozialen Netzes" eingezahlt.Sondern du hast es einer Privaten Einrichtung zu gute kommen lassen.Warum soll Dir den Vater Staat dann auf einmal was geben?Am besten ist du suchst Dir mal einen guten Versicherungsmakler und schilderst ihm dein Vorhaben,er wird Dir da sicherlich Auskunft auf deine Fragen geben können und dir bei deiner Entscheidung behilflich sein.
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  #13 (permalink)  
Alt 18-03-2006, 11:11
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Standard 7 Jahresregelung

Mal kurz auf eine sogenannte 7 Jahresregelung eingehend..

Diese gibt es definitiv nicht...


Die gesetzliche ist immer dann wieder greifbar, wenn der versicherte als Angestellter wieder SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIG wird.. also bei einem Einkommen von unterhalb der Bemessungsgrenze... Dürfte bei den meisten gut verdienenden Angestellten schwer sein wieder zurück zu kommen... das hat aber nichts mit den 7 jahren zu tun..

als Selbständiger würde man bei Wechsel in ein Angestelltenverhältnis u.U. auch wieder pflichtig sein.. also zurück müssen.. das das nicht unbedingt von vorteil ist hat man ja gehört..

von der Situation ausgehend, das man zwar heiratet und evtl ein Kind (etwa 130 Euro) mitversichert ist die private zudem auch günstiger... als selbständiger hat man immer die Option seine Frau als Angestellte zu führen.. z.b. mit 500 Euro brutto oder so..

dann ist es auch kein problem.. vorteil vor allem im rentenalter, wenn man eben nicht für alle bezüge KV Beiträge bezahlt..!!!!

Als Arbeitslos gewordener bezahlt die Arbeitslosenversicherung genau wie bei einem GKV Versicherten die Hälfte des Höchstsatzes zum ALU dazu.. das sind also etwa bis zu 200 Euro pro Monat... den Rest trägt man selbst.. das ist u.U. dann mehr als die Hälfte
Der reduzierte Höchstsatz kommt daher, das das ALU eben deutlich geringer ist als die Nettoeinnahmen insbesondere wenn man über der Bemessungsgrenze gelegen hat...

Ein Wechseln ist immer ungünstig, wie ich bereits sagte, da seit 1995 erhöhte Altersrücklagen vorgeschrieben worden sind.. das führt dazu, das ein Wechsel z.b. nach 7 Jahren reichlich dämlich ist.. evtl. hat man 2 jahre nen vorteil aber dann geht die sache nach hinten los..


bulgari
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  #14 (permalink)  
Alt 18-03-2006, 12:23
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Standard

Naja es heist ja nicht direkt "7 Jahresregelung"
Diese gibt es in diesem Sinne natürlich nicht,nur der wechsel oder ein zurück in die GKV ist inherhalb von 7 Jahren einfacher bzw machbarer.Mein Nachbar war 9 jahre lang Fensterbauer,dann Geschäftsaufgabe........er bekamm damals als es noch das Sozi gab 20 Euro die Woche Stütze! Davon sollte er alles bezahlen.Die GKV seiner Frau verweigerte Ihm die Aufnahme in die Familienversicherung.........er mußte also die Private KV aus eigener Tasche weiter bezahlen.Er hat aber nach kurzer Zeit Arbeit im Angestelltenverhältnis gefunden.
MfG QLB-ler
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  #15 (permalink)  
Alt 18-03-2006, 18:44
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Standard Re: 7 Jahresregelung

Zitat:
Original geschrieben von Bulgari11



Ein Wechseln ist immer ungünstig, wie ich bereits sagte, da seit 1995 erhöhte Altersrücklagen vorgeschrieben worden sind.. das führt dazu, das ein Wechsel z.b. nach 7 Jahren reichlich dämlich ist.. evtl. hat man 2 jahre nen Vorteil aber dann geht die Sache nach hinten los..




Meinst Du mit obigen "Wechseln" einen Wechsel von einer privaten KV zu einer anderen privaten KV ? Ich gehe mal fast davon aus. Oder ?

Denn wenn ich 7 Jahre lang die Vorteile einer PKV in Anspruch genommen habe ( Geldersparnis und besseren Service ) und ich dann in die GKV zurückwechseln will ( und dies auch irgendwie schaffe, z.B. durch Gehaltsverschiebung von Dezember auf Januar ), dann kann es mir doch egal sein, ob die eventuellen Altersrücklagen dann hops gehen.
An den vereinnahmten Vorteilen für diesen Zeitraum ändert sich nichts.
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  #16 (permalink)  
Alt 19-03-2006, 13:07
Benutzerbild von Gogolo
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Beiträge: 1.030
Standard

Abgesehen von Rückkehr aufgrund einer Pflichtversicherung (Arbeitsverhältnis mit Einkommen unterhalb der Versicherungspflichtgrenze) ist eine Rückkehr als freiwilliges Mitglied in die GKV nur nach

§ 9 SGB V möglich:

Freiwillige Versicherung
(1) Der Versicherung können (u.a.) beitreten

1. Personen, die als Mitglieder aus der Versicherungspflicht ausgeschieden sind und in den letzten fünf Jahren vor dem Ausscheiden mindestens vierundzwanzig Monate oder unmittelbar vor dem Ausscheiden ununterbrochen mindestens zwölf Monate versichert (Anm.: in der GKV) waren; ........



Habe die Ehre

Gogolo
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  #17 (permalink)  
Alt 19-03-2006, 18:38
Benutzerbild von Captn Hornblower
Don Perverso
 
Registriert seit: Jan 2004
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Standard

Hallo,

ich habe den Wechsel von gesetzlicher in die private Krankenversicherung noch nicht bereut. Die Rückerstattung ist mir persönlich total egal, wichtig ist mir, dass ich Anspruch auf die bestmögliche Behandlungsmethode habe, egal wie teuer die ist und das "€" Glitzern in den Augen vom Onkel Doktor kenne ich inzwischen...

Es gibt übrigens den Unterschied zwischen Kassen- und Privatversicherten, ich komme innerhalb von fünf Minuten dran, da müssen sich die Kassenpatienten halt ein Sitzkissen mit zum Doktor bringen.

Captn
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  #18 (permalink)  
Alt 19-03-2006, 18:58
Benutzerbild von Killroy
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Registriert seit: May 2004
Beiträge: 3.927
Standard

Hallo,

Zitat:
Original geschrieben von Captn Hornblower

Es gibt übrigens den Unterschied zwischen Kassen- und Privatversicherten, ich komme innerhalb von fünf Minuten dran,

Captn
Captn das hast du Mißverstanden. Das liegt nicht an der Kasse. Das liegt an dir. Sie willen dir so schnell wie möglich los werden

Gruß Killroy ge hässig


Die gefährlichsten Menschen der Welt, sind Wissenschaftler mit Geldsorgen.
Adnan Zelkanovic
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  #19 (permalink)  
Alt 19-03-2006, 19:08
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Don Perverso
 
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ist eher gegen den gesetzlich Versicherten gehässig, die müssen warten.

Captn, der lieber im Puff wartet
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  #20 (permalink)  
Alt 19-03-2006, 21:32
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Es freut mich, daß sich so viele an dieser kleinen Diskussion bislang beteiligen.

Einige meiner Vermutungen wie beispielsweise die terminliche Bevorzugung von Privatversicherten scheinen sich ja nun offenbar zu bestätigen.




Nun habe ich aber eine ganz heikle Frage:

Es geht um das Thema DATENSCHUTZ bzw. DATENWEITERLEITUNG zwischen den einzelnen Krankenkassen.

Obwohl ich noch relativ jung bin und dementsprechend keine gravierenden oder gar chronischen Krankheiten habe, war ich in der Vergangenheit gelegentlich mal in Behandlung. Meine gesetzliche Krankenkasse wurde dabei zwangsläufig informiert ( sie mußte ja die Ärzte bezahlen ) und hat sicherlich über mich eine Akte geführt.

Bei Abschluß einer privaten Krankenversicherung wird man nun sicherlich GESUNDHEITSFRAGEN beantworten müssen. Dabei kann man nun ehrlich sein oder aber eben nicht.



Deshalb meine Fragen:

1.) Gibt es standardmäßig einen DATENAUSTAUSCH zwischen der abgebenden und der aufnehmenden Krankenkasse oder ist dies durch gesetzliche Regelungen ( DATENSCHUTZ ) ausgeschlossen ?
Oder anders ausgedrückt, würde es auffliegen, wenn man irgendetwas verschweigt oder wirklich vergessen hat, weil sich die Krankenkassen untereinander austauschen ?

Muß man bei Vertragsabschluß ( der neuen PKV ) vielleicht die alte GKV vom Datenschutz entbinden ?

Müssen die mich behandelnden Ärzte ( z.B. mein Hausarzt ) der neuen PKV detailierte Infos über den bisherigen Patientenwerde-gang geben ?

Oder kann nur dann was auffliegen, wenn man chronische Kranheiten hätte und die bei der PKV eintrudelnden Rechnungen eben auf eine solche chronische ( und somit schon länger andauernde Krankheit ) schließen lassen ?




2.) Die privaten Kassen machen Werbung mit bestimmten Preis-Leistungs-Pakete. D.h. für ein bestimmtes Leistungspaket zahlt man einen bestimmten Preis. Sagen wir mal 100 Euro.
Ist es nun so, daß einen die Versicherungsgesellschaft NACH PRÜFUNG der auf die Gesundheitsfragen gegebenen ANTWORTEN nun zum Preis von 100 Euro aufnimmt bzw. bei Nichtgefallen ablehnt, ODER kann es auf vorkommen, daß es dann aufeinmal heißt, JA wir nehmen sie auf, aber der Preis lautet nun 125 Euro.

Sollte letzteres der Fall sein, wäre nämlich Falschangaben bzw. das Vergessen von Krankheiten lukrativ......WENN man nicht erwischt wird.


Es wäre hilfreich, wenn hierzu jemand was Fundiertes wüßte.

"Angst-mach-Statments" hatten wir in dieser Diskussion übrigens schon genug. Ist nicht bös gemeint.


Gruß

Konrad
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  #21 (permalink)  
Alt 19-03-2006, 22:11
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"Mit meiner Unterschrift bestätige ich das ich alle Angaben Wahrheitsgemäß angegeben habe" oder so in etwa heißt es...........Das Problem ist nur das dir die Kasse dann unter Umständen die Leistung verweigern kann weil du sie auf deutsch "verarscht" hast.Oder sie verdonnern dich zu einer "Fetten Kostenbeteitigung" wenn es auffliegt.Aber ich glaube das sie eh deine "Krankenkarte" von der GKV anfordern.
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  #22 (permalink)  
Alt 20-03-2006, 03:30
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Don Perverso
 
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Hallo,

ich denke nicht, dass die GKV Unterlagen an die PKV rausrücken darf aus Datenschutzgründen.

Ansonsten kriegst du keine Erstattung, falls du bei Vertragsunterzeichnung was nicht angegeben hast.

Captn
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  #23 (permalink)  
Alt 20-03-2006, 05:36
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Auf www.geld.de habe ich folgendes gefunden:


.......Achten Sie darauf, dass Sie alle Angaben wahrheitsgemäß machen. Ansonsten kann die Versicherung vom Vertrag zurücktreten oder Leistungen nicht erstatten. Außerdem entbinden Sie Ihre Ärzte mit der Unterschrift von der Schweigepflicht. Die Versicherung hält sich vor, bei Ihren behandelnden Ärzten Informationen einzuziehen.......
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  #24 (permalink)  
Alt 20-03-2006, 07:45
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Ein Austausch von INfos unter den KV s ist nicht geplant wird nicht praktiziert oder sonst was..

Bei Eintritt in die Private wird vor allem nach chronischen Beschwerden geschaut.. also wird in solchen Fällen auch mal der zuletzt behandelnde Arzt befragt... Einmalbehandlungen sind unproblematisch, selbst dann wenn es z.b. ein Tripper war..

Da in der Regel mit der privaten die Möglichkeit der wirklich freien arztwahl besteht, sollte man nach Eintritt, wenn möglich und nötig erst mal andere Ärzte konsultieren, als die zuletzt verwandten..
Das Problem ist nämlich vor allem das, es wird etwas diagnostiziert wie zum Beispiel... Verdacht auf Allergie... was sich oft nicht bestätigt .. aber es steht in der akte des arztes, der somit eine reihe von weiteren Untersuchungen abrechnen kann.. dir aber nicht geholfen hat..

ich selber hatte so etwas auch mal bei meinen Versuch das schnarchen etwas zurückzufahren... also erst mal chronische Nasenprobleme, dann allergiestest .. alles ohne ergebnis und letztlich die aussage ich sollte evtl. 5 kilo abnehmen, dann wäre das problem weg.. sonst nichts gefunden..

mit so einem "Versuch" bist du bei eintritt inder privaten erst mal ein Risikofaktor... und somit bedarf es eines zuschlages..

bei falschen oder fehlerhaften angaben, erfolgt in der regel rücktritt vom vertrag... selten wird etwas ausgeschlossen, meist dann ein Zuschlag gefordert..


bulgari
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  #25 (permalink)  
Alt 20-03-2006, 19:06
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@ bulgari11

darf ich Deinen Tip den Arzt zu wechseln so verstehen, daß ein Arzt, sobald er erst einmal weiß, daß sein Patient NUN privatversichert ist, dessen Patientenakte durchsieht um dann Alt-Krankheiten mit all jenen TEUEREN Behandlungsmethoden nachbehandelt, die bislang in der gesetzlichen KV nicht drinnen waren.
Meintest Du das ????

- - - - -

Du schreibst "...wird nach allen möglichen chronischen Krankheiten GESCHAUT..." bedeutet das, daß eine Untersuchung durch einen Arzt der PKV mittlerweile Standard ist ?

- - - - -

Wenn also die Krankenkassen nach Deiner Aussage derzeit keinen Info-Austausch untereinander vornehmen, dann besteht doch die einzige Möglichkeit an VERLÄSSLICHE Infos über den Patienten heranzukommen darin, dessen Ärzte anzuschreiben und um Auskunft zu ersuchen.
Wenn aber nun der Antragsteller NICHT alle Ärzte angibt, dann
kann sich die PKV ja gar nicht mit allen Infos versorgen.

Somit kann sich doch eine PKV ja kaum gegen Falschangaben wehren.

Wie will die PKV denn jemals dahinterkommen, daß die Krankheit xy schon vor 5 Jahren bei Arzt "A" diagnostiziert wurde, wenn ich Arzt "A" nicht angebe. Und 2 oder 3 Jahre nach Vertragsabschluß (PKV) gehe ich zu Arzt "B", erwähne dort nichts von den Untersuchungsergebnissen des Arztes "A", lasse mich durchchecken und erfahre zu meiner Überraschung, daß ich Krankheit xy habe. Woraufhin ich mich dann behandeln lasse.


Gruß

Konrad
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krankenversicherungen, private

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