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Strassenstrich Bonn am Probsthof,Gerhard-Domagk-Strasse,am Dickobskreuz,
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Alt 28-12-2006, 15:21
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Smile Jaqueline - eine schöne Bescherung!

Wir schrieben den 15. Dezember. 2006. Im umgebauten Pissoir meiner Toilette tummelten sich die Goldfische und schwammen in für sie ungewohnten Bahnen. Noch. Das Pissoir war extra umgebaut worden. Für Goldfische. Die hässlich weißen Kacheln waren entkernt worden und so erfreute sich die neu verputzte Wand in einem tiefen, schwarzen Blau mit eben solchen blauen Kacheln darunter. Ein Blau, welches mich an den französischen Maler, Bildhauer und Performancekünstler Yves Klein erinnerte. Die Wand und das darunter befindliche Pissoir mit den Goldfischen betrachtend, visualisierte ich das sich darüber befindliche Bild, eine monochrome Malerei, in der sich Yves Klein allein um die Darstellung von Farbe an sich gekümmert hatte: Blau.

Auf der Pinkelbox sitzend dachte ich in mich gekehrt über den vergangenen Tag nach. Donnerstag. Aber eigentlich waren es ja zwei Tage gewesen. Mittwoch. Und Donnerstag. Viel Zeit war verstrichen bevor ich beschlossen hatte, sie wieder sehen zu wollen. Den Club, in dem sie einst gearbeitet hatte, hatte sie verlassen. Jedenfalls war sie dort nicht mehr anzutreffen. Scheiß-Laden. Meine Hoffnung, sie irgendwann mal wieder am Strich anzutreffen, hatte ich bereits aufgegeben. Nur durch Zufall hatte ich sie in einem anderen Club wieder entdeckt – der virtuellen Sexwerbung im Internet sei dank. Ihre einst langen, schwarzen Haare waren einer hübschen Kurzhaarfrisur gewichen, wodurch sie mir nicht weniger schön erschien. Nein. Ganz im Gegenteil – schön und erotisch wie eh und je begrüßte sie mich mit einem für mich befremdlichen „was willst Du denn hier?!“. Meiner Feststellung, dass dies ja wohl kaum die passende Art und Weise sei wie „Freunde“ sich begrüßen würden, ließ sie ein nuschelndes Murmeln mit einem „… na, wo Du schon mal hier bist…“ folgen und erklärte mir ihre Preise. Die Preise des Hauses; ihrer neuen Wirkungsstätte.

Obwohl 20 Jahre jung hatte sie sich kein Deut verändert. Den Ort ihrer Wirkungsstätte konnte man durchaus als gehoben bezeichnen, residierte sich doch nun mit noch einigen anderen Mädels in unmittelbarer Nähe zum lokalen Ferrarihändler. Fragend, ob die 130 Kilometer nicht ein wenig weit weg von daheim wären, entgegnete sie mir, dass so mancher Abstand seinen goldenen Vorteil hätte. Gold?! Ich liebte ihre Sommersprossen und gab ihr das indirekt zu verstehen. Ihre schönen weißen Zähne deuteten auf einen regelmäßigen Besuch bei der Zahnfee hin, bei der sie regelmäßig Zahnaufhellung buchte. Ich glaube, das heißt Anti-Leeching oder so ähnlich. Jedenfalls eine Art Anti-Aging für die Zähne durch weiß bleichendes Perloxid. Sie lutschte mehr an der Kippe als dass sie sie rauchte, wirkte verhalten nervös – denn mit mir hatte sie wohl nicht gerechnet. Aber wer rechnet schon mit mir?! Sie mit einem „hi?!“ weiter begrüßend warf sie mir einen kurzen, verächtlichen Blick zu. Und auch wenn der Blick relativ kurz war, war es ein Blick, den man(n) aufgrund ihrer schönen, blauen Augen nicht so schnell vergisst.


„Was willst Du? Blasen, Ficken oder mir die Fotze lecken?!“

„Das ist ganz mein Mädchen. So hab ich Dich in Erinnerung…“

„Also was ist jetzt? Willst Du mich jetzt ficken oder nicht? Ich muss noch arbeiten!“

„Später!“

„Gut. Ich hab um 24.00 Uhr Schluß. Warte in der Tanke gegenüber auf mich!“


Gesagt, getan. Ich wartete in der Tanke gegenüber des Etablissements und überließ es dem Zufall, ob sie kommen würde oder nicht. Ob sie mich versetzen würde oder nicht. So wie ich sie kenne, stand die Chance, dass sie kommt bei 50/50. Also warum nichts riskieren?! Die zweieinhalb Stunde des Wartens verbrachte ich lesend bei Café, Kakao und Käsebrötchen. Mich mit dem lokalen Tankstellenbediensteten unterhaltend, stellten wir gemeinsam fest, dass die Spritpreise in dieser Stadt ebenso bescheiden wie anderer Orts auch sind. Was soll es?! Das Warten zermürbte einen. Ich schlug wieder Philip Roths Roman „The Human Stain – Der Menschliche Makel“ auf und begann, darin dort zu malen wo ich zuletzt mit dem Lesen aufgehört hatte. Ich malte erst Kreise, dann Quadrate. Schließlich Vielecke. Dann einen Namen. Ihren Namen. Erst waren die Buchstaben zierlich und gewannen durch wiederholtes Umranden an Volumen. Da stand ihr Name nun. Sechs Buchstaben. Sechs. Sex. Danach mahlte ich Zahlen. Zahlen, die aneinander gereiht Uhrzeiten ergaben. 23.04 Uhr. 23.08 Uhr. 23.17 Uhr. 23.30 Uhr. Und immer so weiter. 23.58 Uhr. 00.04 Uhr. 00.11 Uhr.


„Was ist das für ein Buch, das Sie da lesen?“

„Der Menschliche Makel von Philip Roth.“

„Und taugt das was?“


Eine blöde Frage, ob das Buch was taugt. Wenn es nichts taugen würde, würde ich es nicht lesen und ich würde erst recht nicht an einer so bedeutenden Stelle ihren Namen hinein schreiben. Dann irgendwann nach 24.00 Uhr ging die Schiebetüre der Tanke auf und sie erschien mit reichlich Verspätung. Sie würde mir sicherlich nicht sagen, wie leid es ihr täte, mich doch warten gelassen zu haben; nein, ganz im Gegenteil. Die Seite in Philip Roths Roman sah nun total beschmiert aus und erinnerte mich an meine Schulzeit, in der wir zahllose Bänke mit Kugelschreibe, Bleistift und Eddings beschmiert hatten. Ich würde die Seite aus dem Buch heraus reißen, wenn ich sie gelesen hätte. Vielleicht. 00.14 Uhr. Pulp Fiction.


„Du hast mich verdammt lange warten lassen…“

„Ich wusste ja, dass Du auf mich wartest!“

„Möchtest Du was trinken?“

„Sicher! Wie hast Du mich gefunden?“

„Ein Gentleman verrät niemals seine Geheimnisse. Hübsch schaust Du aus!“

„Und, fickst Du immer noch so viele andere Fotzen?!“

„Wenn Du da geblieben wärst, würde ich nur Dich gefickt haben – mein süßer Fick!“


Wie gewohnt, ließ sie es sich nicht nehmen, mich einzuladen und so aßen und tranken wir allerlei. Wie gewöhnlich achtete sie dabei nicht auf den Preis und bedachte die Tankstellenbedienung mit einem Trinkgeld und einem Blick, der „ich bin alles, Du bist gar nichts“ verraten ließ als sie mit einem großen Schein bezahlte. Wie gewohnt hatte sie sich immer noch kein gescheites Portemonnaie zugelegt und trug das Bargeld lose in ihrer kleinen Handtasche liegend herum – zwischen allerlei Schminkartikeln, ihrem Handy, Stiften, Gleitgel und Gummies. Von Letzteren hatte sie mir einige in die Hand gedrückt und kurz, aber prägnant „halt mal eben“ gesagt als sie nach dem Zahlen das Innerste ihrer Handtasche zu ordnen versuchte nachdem sie das Geld heraus genommen hatte.


„Suchst Du die hier?“

„Wenn ich meine Schlüssel suche, brauch ich Dich ja wohl nur zu fragen, was?!“

„In Deiner Handtasche findest Du sie bei dem ganzen Müll doch eh nichts, was Du suchst!“


Einem bösen, voller Hass erfüllten Blick folgte ein schönes Lächeln und die Aufforderung, sie heim zu fahren. Der Tankstellenwart guckte ziemlich verdutzt bei solch einer vulgären Aussprache. Das ist mein Mädchen. Wir cruisten durch die Stadt während Hip Hop, RNB, Black Music und Soul durch die Amplifier rauschten. Ihr Musikgeschmack war so schlecht wie eh und je. Ich sehnte mich nach ruhiger Music. Meine Nerven bis auf den letzten Funken strapazierend, steuerten wir ihre Bude an, wo wir uns voneinander verabschiedeten.


„Find ich echt nett, dass Du mich heim gefahren hast. Wenn Du mich ficken willst, sehen wir uns morgen. Meine Fotze braucht jetzt was Ruhe…“


Sonderlich überrascht war ich bei ihr über gar nichts mehr. Letztendlich lief es immer darauf hinaus, dass sie etwas versprach, was sie nach persönlicher Laune und Gusto einzulösen wählte. Dann heute eben nicht. Nix Ficken; nix blasen. Dennoch. Wir umarmten uns und ich gab ihr einen Kuß. Und noch einen; und noch einen. Dann umarmte ich sie wieder, strich ihr durchs Haar und flüsterte ihr noch was zu:


„Dann bis morgen mein Schatz!“

„Tut mir leid, dass Du den ganzen weiten Weg heute umsonst und ungefickt gefahren bist…“


Und steckte mir eine Visitenkarte des Ladens/Clubs zu, wo sie zusätzlich als Go-Go-Dancer arbeitete. Der französische Name des Ladens ließ nix Gutes erahnen. Wahrscheinlich ein Baggerschuppen, wo die Mädels auf den Tresen tanzen bis sie fast nackt sind und sich dafür Geld zustecken lassen. Meine Erwartung sollte sich am nächsten Tag gleich erfüllen. Natürlich wusste mein Schatz, dass ich kurz nachdem ich sie verlassen hatte noch den lokalen Strich nebst Laufhauspuff aussuchen würde. Denn ewig lockt das Weib.


„Ich schau jetzt noch eben am Strich und im Puff vorbei; vielleicht find ich da was Nettes zum Vögeln. Gute Nacht mein Liebes!“

„Mach was Du nicht lassen kannst!“


Ihrem Gesichtsausdruck konnte ich ansehen, dass sie sich verborgen auf die Zunge biss, weil sie merkte, dass ich nur bedingt mit mir spielen lasse. Nur so weit wie ich es zulassen will. In den nächsten Tagen sorgte der Besuch beim lokalen Männerdoc für reichlich heitere Abwechslung bei mir. Quer über den hiesigen Weihnachtsmarkt laufend, umarmten mich zahlreichen Buden mittelalterlicher Herkunft mit teils sehr wirren Gerüchen und diffusem Licht. Die Hausnummer zeigte eine „2“. Nach kurzem Schellen wurde mir Einlass gewährt und ich betrat die im 1. Stock liegende Praxis. Nach Orientierung suchend, lief ich zunächst den langen Gang innerhalb der Praxis hinunter…


„Hallo Sie da, hier bin ich?!“

„Hallöle auch!“

„Wie kann ich Ihnen helfen?“

„Ich hab da eine Paraphimose…“


Das Schmunzeln im Gesicht der etwa 18jährigen MTA (oder wie man die Praxisdamen auch immer nennt) war nicht zu übersehen als ich ihr erklärte, dass ich kurzweilig unter einer Verengung der Pelle leide, wodurch der Schweller bei einer Erektion cockringartig am Untermast eingeschnürt würde. Na ja, eigentlich war „eingeschnürt“ das falsche Wort. Die Pelle war halt zu eng. Nachdem mir die süße MTA mehrmals mitgeteilt hatte, dass es sich bei dieser Art von Phimose um keinen Notfall handele und ihr sagte, dass anders ficken besser sei, wartete ich im Wartezimmer. Es verging eine gute Stunde bis ich aufgerufen wurde. Nach Sichtung meines Fleisches durch den Doc erhielt die nette MTA vom Empfang die Anweisung, mit mir einige Dehnübungen durchzuführen. Mit übergestreiften Latexhandschuhen ging es dann im Nebenraum zur Sache. Beinahe hätte ich ja schon Separee gesagt. Aber nur beinahe.

Da waren wir nun. Ich und die MTA. In einem der Nebenräume der Praxis. Alles wirkte recht weiß und doch sehr steril. Wohl üblich für Praxen. Nachdem ich mich im Schritt frei gemacht hatte, hing mein Gemächt wie ein Lämmerschwanz Opel Mantas träg nach unten und erweckte alsbald zu frischen Leben als er latexartig durch weibliche Zärtlichkeit berührt wurde und die Pelle immer wieder über den Schweller hoch und runter geschoben wurde.


„Ein schönes Exemplar, was Sie da besitzen…“


Als sie mich bei Gesagtem so anschmunzelte, musste ich aufgrund meiner zwischenzeitlich eingetretenen Erektion mit „spanischer Krawatte“ unwillkürlich zurücklächeln und schon kam die nächste Frage.


„Wie lange liegt Ihr letzter Geschlechtsverkehr zurück?“

„Vor kurzem…“

„Wie kurz?“

„Eine Woche.“

„So lange???“


Bei dem letzten Wort „lange“ intensivierte die MTA die Zug und Druckstufe ihrer meine Pelle dehnenden Masur, um die „Krawatte“ unterhalb des Schwellers zu lösen und die Paraphimose so zu beseitigen. Während sie so massierte, rief Mutter an.


„Ich kann jetzt nicht… Ja Mutti, ich wünsche Dir auch schöne Weihnachten…“


Zwei Tage später war Weihnachten und die Vorhautverengung hatte sich in Wohlgefallen aufgelöst. Ebenso plötzlich wie sie gekommen war, war sie auch wieder gegangen. Wie immer bleibt die Frage nach dem „Warum?“, dem Sinn und Zweck des Ganzen? Wahrscheinlich gab es aber gar keinen. Sinn und Zweck. Alles ganz sinn- und zweckfrei. Hatte ich gehofft, die Libido würde zurückkehren, so war dies eine glatte Fehlanzeige. Auf dem Couchtisch stapelten sich die Pornomags; jungfräulich und noch eingeschweißt entsorgte ich sie in den Papiermüll, woran die Nachbarsjungs ihre regelrechte Freude hatte. Endlich hatten sie mal was Richtiges in den Händen; nicht so langweilige Sachen wie Miniaturzüge, Baukräne, Lastwagen oder Wasserpistolen, Flugzeuge, Soldaten und Panzer. Meine verschweißten Fotzenmagazine waren die weihnachtliche Bescherung für sie; hübsche Mädels, die ihr blankes Fleisch zeigen. Masturbationshilfen; Wichsvorlagen.

Weihnachten war vorbei und man(n) drehte wieder seine gewohnten Runden über den Strich; stets auf der Suche nach was Brauchbarem zum Vögeln wobei man(n) immer wieder massiv zum Baumsterben beiträgt, weil man(n) ja so viele Runden über den Asphalt zieht. Die durchschnittliche Dauer des Strichaufenthaltes kann da schon mal fünf bis acht Stunden betragen. Sicherlich lang wird jetzt der ein oder andere sagen; ziemlich kurz sage(n) ich; wir. Man trifft eben eine Menge Leute; andere Freier, Mitstecher, Zuhälter, Nutten, die Pozilei und und und; von Hütchen auf Stöckchen eben.

Es war schon spät als ich neben einem mir unbekannten Mädel an der Gerhard Domagk hielt. Jaqueline - so ihr Künstlername – stand schräg gegenüber der Einfahrt zu den Chemischen als ich mein Beifahrerfenster per Schalterdruck nach unten fahren ließ.


„Na Du!?“

„Hi Du, was magst Du denn machen?“

„Weiß nicht; was machst Du denn?“

„Französisch 25, Geschlechtsverkehr 30 und beides 40 Euro. Alles mit Gummi…“

„Bist Du zeitlich limitiert?“

„Wir haben schon was Zeit…“

„Ist das Dein Freund da drüben?“

„Nein, im Leben nicht; ich hänge doch nicht mit so einem Penner ab!“

„Ich drehe eine Runde und überleg mir das mal. Ich bin der Tom und Du?“

„Jaqueline.“

„Schöner Name. Also bis gleich dann Jaqueline!“


Es verging eine gute Stunde bis ich Jaqueline wieder sah, da ich erstmal eine entspannte Flasche Mineralwasser trank; Medium. Als ich sie wie zuvor wieder an der Gerhard Domagk stehen sah, bat ich sie zu mir und wir wechselten noch kurz zwei drei Sätze durchs geöffnete Fahrerfenster bevor sie bei mir einstieg.


„Kalt was?!“

„Das kannst Du laut sagen. Ich hatte vorhin einen Mini mit Strumpfhose an und bin fast erfroren…“

„Bist Du öfters hier?“

„Nein. Doch. Na ja, ab und an eben. Die Woche jetzt noch und dann mach ich wieder Pause.“

„Wo kommst Du her?“

„Hamburg.“

„Ein bissle weit weg. Und wie läuft es auf der Herbertsstraße?“

„Herbert kenne ich nicht…“


Natürlich kommt Jaqueline nicht aus Hamburg – auch wenn sie mir versuchte, das weiß zu machen. Mädels haben eben ihre Geheimnisse, wenn sie sich was Geld dazuverdienen. Im Laufe unseres vorgeschlechtlichen Gespräches erzählte sie mir, das sie tagsüber immer bzw. ab und an die Zimmervertretung von einigen Mädels im Kölner Geronswall ist. So kamen wir auch gleich dazu, mal über die üblichen Zimmermieten zu sprechen, die zwischen 100 bis 150 Teuros je Zimmer und Tag liegen, so dass die ersten drei Freier aufs Haus gehen; schließlich will die Zimmermiete ja erstmal verdient sein bevor Frau als Dienstleisterin „schwarze“ Zahlen schreibt. Was des einen Freud ist der anderen Leid. Macht nichts. Im Grünen angekommen, parkte ich den Wagen und stellte den Motor ab als wir uns beide schmunzelnd anschauten.


„Und was magst Du machen?“

„Poppen!“

„Wer sagt denn, dass ich poppe???“


Jetzt hatte sie mich erwischt, denn ich schaute für einen Moment ziemlich ungläubig aus der Wäsche und meine Kulleraugen rotierten wie die Zähler eines einarmigen Banditen jenseits Las Vegas. Das saß nun die 19jährige Jaqueline in ihren schwarzen Klamotten neben mir und schaute mich frech an. Ich musterte sie: schwarze, kniehohe Stiefel mit Reißverschluss; schwarze Hose; schwarze Jacke; darunter ein in hellen Farben kariertes Shirt mit V-Ausschnitt (so wie dies von Studenten oftmals über Hemd und Krawatte getragen wird); darunter ein schwarzes T-Shirt mit Stehkragen; darunter zweiteilige, schwarze Unterwäsche mit grauen Socken dazu. Mein Blcik fuhr über ihren noch angezogenen Körper und wiederum musterte ich sie ein zweites Mal: schwarze, schulterlange Haare; 175 cm groß und schlank mit Rundungen genau dort, wo sie hin gehören; mittelhelle Haut; an ihren Ohren trug sie schöne, silberne Chreolen; um den Hals ein fettes, mit Strass besetztes Kreuz, welches an einer Kette baumelte.


„War ein Scherz! Ohne Poppen wäre die Welt nur halb so schön!“


Als Jaqueline das sagte, mussten wir beide innig lachen, denn das Eis war längst gebrochen. So verzogen wir uns dann auch mit Kissen und Decken in den Fond des Wagens. Im Radio lief gemütliche und ruhige Music als wir begannen, uns gegenseitig auszuziehen. Letzteres dauerte ein wenig, weil wir mittlerweile am Flirten waren und Jaqueline mir ihren tollen Body zeigte: zu ihren oben erwähnten Vorzügen gesellten sich ihre strammen Naturmöpse in perfekter, großer Form; ihr sündiger Popo und ihre komplett rasierte Muschi, die ich mal gleich fingerte während sie mir meinen Schwanz hart streichelte, um das Gemächt nachfolgend in eine Plastiktüte einzusargen. Während wir so vor uns dahin flirteten, brachten wir uns in die richtige Stellung; ich oben, sie unten. Ein klassischer Fall der 0815 Missionarsstellung. Vielleicht sogar schon ein Lehrbuch. Ich merkte, dass sie Poppen mag. Vielleicht nicht bei jedem.


„Du hast schöne, warme Hände. Ich mag es, wie Du meine Brüste streichelst.“

„Ich hätte nicht gedacht, nochmals ein Mädel wie Dich hier zu treffen…“

„Mit Dir ist es schön. Du gibst mir nicht das Gefühl, eine Nutte zu sein. Du bist anders…“


Es war interessant als sie das sagte. Sie brachte mich wirklich dazu, einen Augenblick über Gesagtes nachzudenken. Zu meinem eigenen Entsetzen stellte ich später fest (da war sie aber schon weg), dass ich Nutten mag; sehr sogar. Man(n) braucht sie und man(n) braucht sie nicht; man(n) liebt ebenso wie man(n) sie hasst; Letzteres wohl, weil man Geld in sie investiert, wenn man(n) sie least und mietet. Ihre Dienste least und mietet. Aber es funktioniert ja auch ohne Geld wie ich aus eigener Erfahrung weiß. Vielleicht findet man(n) ja Frauen auch gerade deswegen interessant, weil oder wenn sie Nutten sind. Keine Ahnung. Gewisser Maßen erinnerte mich Jaqueline an meine erste Begegnung mit Sandra, die mir damals auf ziemlich ähnliche Art und Weise dasselbe sagte, um nachfolgend wie Tom & Jerry Katz und Maus spielen. Mal war ich Tom, mal war ich Jerry. Tom & Jerry eben. Eine schöne Bescherung.

Sie erzähle mir wie schlimm sie es fände, dass viele fragten, ob man auch Sex komplett ohne Gummi anbietet, was sie wann immer sie gefragt wurde mit einem „verpiss Dich!“ beantwortete. Wir redeten über Krankheiten durch ungeschützten Geschlechtsverkehr und die Abart vieler Freier, ihren Kopf beim Lutschen mittels Hand immer gewaltsam runterzudrücken bis sie fast kotzt, weil sich der jeweilige Schwanz bereits in ihrem Hals befindet. Sie erzählte mir, dass sie einmal geschluckt habe und den salzigen Geschmack über einen Zeitraum nicht mehr vergessen konnte wann immer sie ein Laugensalzbrezel aß. Während wir so übers Geschäft, Gott und die Welt redeten, vögelten wir ganz geschmeidig vor uns hin bis ich ihr den „big load“ gab und sie mich danach umsorgend cleante. Wer jetzt an Aufbruchsstimmung denkt, ist aber weit gefehlt. Sie lehnte sich wieder zurück und lag nachdenklich rechts neben mir als ich mir ihrer Füße annahm.


„Du hast kalte Füße. Magst Du sie massiert bekommen?“

„Sehr gerne!“


Ihre Augen leuchteten förmlich als ich ihr erst den rechten und dann den linken Fuß massierte, um mich anschließend über ihre schlanken Waden zu Unter- und Oberschenkel vor- und zurückzuarbeiten. Dabei schnurrte sie wie ein Kätzchen. Wenn es am schönsten ist soll man ja aufhören und so fand ich dann auch die entsprechenden, unverfänglichen Worte.


„Ich möchte Deine Zeit nicht weiter über Maß beanspruchen…“

„Nein, das tust Du wirklich nicht…“

„Wann sehe ich Dich wieder?“

„Wann immer Du willst! Morgen?“

„Übermorgen!“


Nachdem wir uns angezogen hatten, kehrten wir zu Small Talk zurück und sie rauchte noch eine Zigarette bis wir uns voneinander verabschiedeten. Nachdem ich eine Einheit Mineralwasser genossen hatte, fuhr ich noch drei vier Mal an ihr vorbei bis sie wie ich ins Schwarz der Nacht abtauchte und verschwand nachdem wir uns nochmals zugewinkt hatten…
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  #2 (permalink)  
Alt 29-12-2006, 19:20
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Beiträge: 89
Standard Und die andere?

Schöner Bericht, Veteran!
Und was war nun mit der anderen Fickmaus?

marcello
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bescherung, jaqueline, schöne

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